Nicht so stark wie der Vorgänger

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immenhof Avatar

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„Falling like Snowflakes“ ist bereits der zweite Teil der Reihe, welche in Bramble Falls spielt. Dieses Mal steht Sloane im Zentrum. Generell finde ich es schön, wenn die Charaktere wechseln. Leider war mir Ellis wesentlich sympathischer und ich finde es schade, dass sie in diesem Band nur eine Randerscheinung war.

Gelungen fand ich die natürliche Einbettung des Schneeflockenfestivals nach dem Erfolg im Vorgängerband. Hier hatte ich befürchtet, dass es etwas künstlich konstruiert wirken könnte. Das erste Drittel des Buches war für mich auch atmosphärisch sehr schön. Danach war jedoch ziemlich klar, wie das Buch enden wird, und die Geschichte hat sich für mich zu lange gezogen.

Leider gibt es im Buch nur wenige Spannungsmomente. Im Vergleich dazu gab es im Vorgängerband neben der Liebesgeschichte auch die Spannungen mit dem Vater. Auch die amerikanischen Schulevents waren dieses Mal nicht so brisant wie im ersten Band. Die Prüfungen flackern zwar durch die Vorbereitungen kurzzeitig als Thema auf, der eigentliche Prüfungstag wird dann aber nicht einmal erzählt. Das fand ich schade, da dieser Handlungsstrang dadurch etwas im Sande verläuft.

Die abgesagte Reise nach New York fand ich literarisch sehr schade. Ich denke, New York in der Weihnachtszeit hätte dem Buch noch eine andere Dimension gegeben. Auch finde ich durchaus, dass eine Bürgermeisterin einige Tage ohne ihre minderjährige Tochter auskommen sollte.

Buchcover und Farbschnitt sind wieder wunderschön und auch die winterliche Atmosphäre passt sehr gut zur Jahreszeit. Inhaltlich war dieser Band für mich jedoch leider nicht so stark wie der Vorgängerband.