Pures Teenagerdrama
„Falling Like Snowflakes“ von Misty Wilson ist der zweite Teil der „Bramble Falls“-Reihe und spielt nach „Falling Like Leaves“, kann aber unabhängig gelesen werden, weil jeder Band für sich abgeschlossen ist. Man wird ein wenig vom Vorgänger gespoilert, aber das hält sich in Grenzen. Ich hatte Band eins nicht gelesen und das empfand ich nicht weiter schlimm.
Sloane liebt RomComs und würde den Winter daher am liebsten mit denen verbringen, doch ihre Mutter hat andere Pläne. So steht ein Schneeflocken-Festival an und Sloane ist mitten in der Planung dabei. Dabei lernt sie den Eishockey-Spieler Micah kennen, mit dem sie flirtet. Allerdings sorgt dieser auch für verwirrende Gefühle gegenüber ihrem besten Freund Asher, der das eine oder andere vor ihr zu verbergen scheint.
Da die Protagonisten 16 Jahre alt sind, habe ich durchaus einiges an Teenagerdrama erwartet und auch genau das bekommen. Das fand ich oft recht anstrengend, weil zum Beispiel Asher vor Sloane mal Abstand will und sie ihn mit Nachrichten nervt, ihn fragt, ob sie ihn anrufen kann und sogar vor seiner Haustür steht und seine Bitte völlig ignoriert. Da habe ich dann oft mit den Augen gerollt, weil ich finde, dass selbst in dem Alter Wünsche respektiert werden sollten, so schwer es manchmal auch ist. Aber gut, vielleicht sehen das Teenager auch anders. Merkwürdig fand ich in dem Buch auch paar Dinge, wie zum Beispiel als Asher meint, dass sein Vater zu Weihnachten nicht da ist, weil der viel Arbeit hat. Dieser hat aber gerade ein Inn in der Stadt gegründet und diese Stadt ist nun keine riesen Metropole, sodass ich mich da gewundert habe, wieso Asher und die Mutter dann nicht einfach dort hingehen und mit dem Vater feiern, wenn es denn so wichtig ist. Sicherlich ist es nicht Zuhause, aber für mich war diese Argumentation recht unlogisch. An einer anderen Stelle reden Sloane und ihre Mutter darüber, wie diese zur Bürgermeisterin geworden ist und sie erzählt, dass ihr Gegner direkt danach verstorben ist und Sloane beschuldigt die Mutter dann, dass sie ihn getötet hat, weil sie seinen Traum zerstört hat und dann lachen beide und scherzen darüber. Das hat für mich auch überhaupt nicht gepasst. Auch fand ich, dass die Mutter als Bürgermeisterin sehr auf Sloane und ihre Freunde vertraut hat und teilweise recht abhängig rüberkam, als ob sie ohne die nichts hinbekommen würde.
Die Story selbst war recht okay. Es war sehr vorhersehbar, aber das war zu erwarten gewesen. Ich fand es toll, wie die Freunde immer füreinander da waren und einander geholfen haben. Das war immer sehr schön zu lesen. Auch mochte ich Asher sehr gerne, er war eine wandelnde Green Flag. Er hat wirklich alles für Sloane gemacht, ohne sich zu verstellen. Er hat sich süße Überraschungen für sie überlegt und ist auch meistens gut mit ihrer Art ausgekommen, denn ich fand sie recht anstrengend. Flirtet mit Micah, aber ist dann absolut sauer, wenn Asher mit einem anderen Mädchen redet. Oder sie erzählt ihm was nicht und das ist in Ordnung, aber wehe Asher teilt ihr nicht alles mit, weil er das nicht für wichtig hält. Dann ist der Teufel los. Also typisches Teenagerdrama eben. Das Buch war daher in Ordnung, aber ich kann mir vorstellen, dass es für jüngere Leser besser geeignet ist. Ich lese zwar gerne auch Jugendbücher und werde meistens von denen gut unterhalten, aber hier war es mir mit Sloane einfach zu anstrengend. Ich gebe dem Buch drei Sterne.
Sloane liebt RomComs und würde den Winter daher am liebsten mit denen verbringen, doch ihre Mutter hat andere Pläne. So steht ein Schneeflocken-Festival an und Sloane ist mitten in der Planung dabei. Dabei lernt sie den Eishockey-Spieler Micah kennen, mit dem sie flirtet. Allerdings sorgt dieser auch für verwirrende Gefühle gegenüber ihrem besten Freund Asher, der das eine oder andere vor ihr zu verbergen scheint.
Da die Protagonisten 16 Jahre alt sind, habe ich durchaus einiges an Teenagerdrama erwartet und auch genau das bekommen. Das fand ich oft recht anstrengend, weil zum Beispiel Asher vor Sloane mal Abstand will und sie ihn mit Nachrichten nervt, ihn fragt, ob sie ihn anrufen kann und sogar vor seiner Haustür steht und seine Bitte völlig ignoriert. Da habe ich dann oft mit den Augen gerollt, weil ich finde, dass selbst in dem Alter Wünsche respektiert werden sollten, so schwer es manchmal auch ist. Aber gut, vielleicht sehen das Teenager auch anders. Merkwürdig fand ich in dem Buch auch paar Dinge, wie zum Beispiel als Asher meint, dass sein Vater zu Weihnachten nicht da ist, weil der viel Arbeit hat. Dieser hat aber gerade ein Inn in der Stadt gegründet und diese Stadt ist nun keine riesen Metropole, sodass ich mich da gewundert habe, wieso Asher und die Mutter dann nicht einfach dort hingehen und mit dem Vater feiern, wenn es denn so wichtig ist. Sicherlich ist es nicht Zuhause, aber für mich war diese Argumentation recht unlogisch. An einer anderen Stelle reden Sloane und ihre Mutter darüber, wie diese zur Bürgermeisterin geworden ist und sie erzählt, dass ihr Gegner direkt danach verstorben ist und Sloane beschuldigt die Mutter dann, dass sie ihn getötet hat, weil sie seinen Traum zerstört hat und dann lachen beide und scherzen darüber. Das hat für mich auch überhaupt nicht gepasst. Auch fand ich, dass die Mutter als Bürgermeisterin sehr auf Sloane und ihre Freunde vertraut hat und teilweise recht abhängig rüberkam, als ob sie ohne die nichts hinbekommen würde.
Die Story selbst war recht okay. Es war sehr vorhersehbar, aber das war zu erwarten gewesen. Ich fand es toll, wie die Freunde immer füreinander da waren und einander geholfen haben. Das war immer sehr schön zu lesen. Auch mochte ich Asher sehr gerne, er war eine wandelnde Green Flag. Er hat wirklich alles für Sloane gemacht, ohne sich zu verstellen. Er hat sich süße Überraschungen für sie überlegt und ist auch meistens gut mit ihrer Art ausgekommen, denn ich fand sie recht anstrengend. Flirtet mit Micah, aber ist dann absolut sauer, wenn Asher mit einem anderen Mädchen redet. Oder sie erzählt ihm was nicht und das ist in Ordnung, aber wehe Asher teilt ihr nicht alles mit, weil er das nicht für wichtig hält. Dann ist der Teufel los. Also typisches Teenagerdrama eben. Das Buch war daher in Ordnung, aber ich kann mir vorstellen, dass es für jüngere Leser besser geeignet ist. Ich lese zwar gerne auch Jugendbücher und werde meistens von denen gut unterhalten, aber hier war es mir mit Sloane einfach zu anstrengend. Ich gebe dem Buch drei Sterne.