eine Geschichte aus der jungen DDR
Was zunächst wie ein toller Sommertag der Mädchen Tilla und Rena an der Saale beginnt, kippt schnell in etwas Bedrohliches. Der rostige Waggon im hohen Gras, das Licht, die Stille, die plötzlich von vier aggressiven Männern zerschnitten wird. Man spürt den Stimmungswechsel sofort. Die Angst der Mädchen, ihre Unsicherheit, die Enge im Waggon - und gleichzeitig die Kraft der beiden Mädchen, die sich gegenseitig Sicherheit geben.
Rena ist wild, schlagfertig, verletzlich und voller Geheimnisse. Tilla ist das brave, politisch korrekte und offenbar sehr kluge Mädchen. Etwas brodelt zwischen den Mädchen – eine Spannung, die mehr ist als Freundschaft, die aber noch nicht benannt wird.
Als Tilla am nächsten Tag eine Frauenleiche findet und Rena unauffindbar ist, verwandelt sich der Roman beinahe in einen Thriller. Die Erkenntnis, dass nichts von dem stimmt, was Rena über sich erzählt hat – weder ihre „Mutter“ ist wirklich ihre Mutter noch wohnt sie wirklich an ihrer Adresse – trifft Tilla wie ein Blitz.
Die politische Realität der jungen DDR stiehlt sich in jede Szene: Misstrauen, Armut, Gewalt, staatliche Kontrolle. Dazu von Bomben zertrümmerte Häuser, Lebensmittelmarken und lange Warteschlangen vor den Supermärkten. Ich bin gespannt, wer Rena wirklich und was mit ihr geschehen ist.
Mir gefällt die Sprache außerordentlich gut und sie hat mich vom ersten Satz an gefesselt. Das Cover finde ich farblich sehr harmonisch und der Titel „Falls jemand fragt, wer wir waren“ macht den Eindruck, als könnte es sich um eine wirklich spannende Geschichte handeln.
Rena ist wild, schlagfertig, verletzlich und voller Geheimnisse. Tilla ist das brave, politisch korrekte und offenbar sehr kluge Mädchen. Etwas brodelt zwischen den Mädchen – eine Spannung, die mehr ist als Freundschaft, die aber noch nicht benannt wird.
Als Tilla am nächsten Tag eine Frauenleiche findet und Rena unauffindbar ist, verwandelt sich der Roman beinahe in einen Thriller. Die Erkenntnis, dass nichts von dem stimmt, was Rena über sich erzählt hat – weder ihre „Mutter“ ist wirklich ihre Mutter noch wohnt sie wirklich an ihrer Adresse – trifft Tilla wie ein Blitz.
Die politische Realität der jungen DDR stiehlt sich in jede Szene: Misstrauen, Armut, Gewalt, staatliche Kontrolle. Dazu von Bomben zertrümmerte Häuser, Lebensmittelmarken und lange Warteschlangen vor den Supermärkten. Ich bin gespannt, wer Rena wirklich und was mit ihr geschehen ist.
Mir gefällt die Sprache außerordentlich gut und sie hat mich vom ersten Satz an gefesselt. Das Cover finde ich farblich sehr harmonisch und der Titel „Falls jemand fragt, wer wir waren“ macht den Eindruck, als könnte es sich um eine wirklich spannende Geschichte handeln.