Nur Vollidioten haben keine Geheimnisse
Zwischen Badeseen, körperlichen und geistigen Kriegsversehrten und dem "Neuen Deutschland" sind Tilla und Rena Jugendliche in der noch so jungen DDR. Sie haben andere Probleme als die der großen Politik, nämlich diese kleinen Ärgernisse des Alltags, das Schlangestehen, das Baden, die Liebe und die Leiche, die eines Tages an ihrer Badestelle alles durcheinander bringt - z.B. dass Tilla erfahren muss, dass Rena nicht mehr da ist. "Falls jemand fragt, wer wir waren" beginnt mit den spektakulären Selbstverständlichkeiten des Alltags im Jahr 1953 und steht dann plötzlich nicht nur sinnbildlich vor den Ruinen der Geschichte ebenso wie vor den Ruinen der Freundschaft von Tilla und Rena. Das ist faszinierendes Erzählen bisher und weckt die Hoffnung auf mehr...