Starke Erzählung

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liesdochmaleinbuch Avatar

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Ich lese ja gerne historische Romane über die Zeit um den zweiten Weltkrieg, einfach weil ich finde, dass es nie schadet sich regelmäßig ins Gedächtnis zu rufen, wie dunkel die Welt werden kann, wenn gefährliches Gedankengut um sich greift und niemand etwas dagegen unternimmt. Dass die Geschichte in und um Halle spielt, ist ein zusätzlicher Bonus für mich, denn dort bin ich aufgewachsen. Bei der Szene im Waggon ist mir ehrlich gesagt Angst und Bange geworden, aber zum Glück ging es glimpflich aus.
Rena ist wirklich eine besondere Schlag von Mensch, so mutig, dass es tollkühn wirkt, vorlaut und meinungsstark. Jemand, der in Schwierigkeiten gerät. Ob ihr Verschwinden mit dem Aufeinandertreffen im Waggon zu tun hat? Oder hat sie sich noch an anderer Stelle mit den falschen Leuten angelegt?

Ich finde die Geschichte atmosphärisch sehr greifbar erzählt und trotzdem angenehm zu lesen. Ich würde auf jeden Fall weiterlesen wollen und bin gespannt, ob Tilla ihr Freundin findet.
Und natürlich bin ich gespannt, ob sie wirklich diesen Roman heiratet, von dem Rena ja nicht viel zu halten scheint