Beeindruckende Geschichte über Freundschaft & Loyalität in der DDR der 50er Jahre
"Falls jemand fragt, wer wir waren" von Eva Kranenburg ist als gebundenes Buch mit Schutzumschlag bei hanserblau / Carl Hanser Verlag erschienen und kombiniert historische Fakten und fiktionale Elemente fesselnd auf 288 Seiten.
1953, DDR: Tilla lernt in einer äußerst peinlichen Situation Rena kennen, die fröhlich, präsent, ziemlich vorlaut, ein bisschen schillernd und vor Allem selbstbewusst durch die Welt geht. Ganz anders als Tilla, die mit ihrem Vater allein lebt, von der osttdeutschen Ideologie komplett überzeugt ist und sich akribisch an die Regeln hält. Die beiden Mädchen werden schnell beste Freundinnen, aber nach einem Vorfall bei ihrem geheimen Treffpinkt mit merkwürdigen Männern ist Rena plötzlich verschwunden. Als Tilla sich auf die Suche nach ihrer Freundin begibt, stellt sich schnell heraus, dass Rena gar nichts von sich preisgegeben bzw. einiges abgeändert bzw. verschwiegen hat, so dass sich die Suche nahezu unmöglich gestaltet. Außerdem entdeckt Tilla Grundlegendes über ihren Vater, das ihr komplettes Weltbild ins Wanken bringt. Einziger Halt ist dann Roman, der aber voller Rätsel und eigener Probleme steckt.
Das Buch hat mir den den Volksaufstand in der DDR und die Lage im östlichen Teil des geteilten Deutschland in den 50er Jahren nochmal viel besser nahegebracht, als es jeglicher Geschichtsunterricht je konnte. Durch die Einflechtung der sorgfältig recherchierten Historie in die fiktionale Handlung war das Geschehen fesselnd und ich konnte beim lesen mit den Protagonisten mitleiden, mitfiebern und war ganz nah am Geschehen.
Tilla hat sich im Verlauf der Handlung enorm entwickelt und allen Widrigkeiten getrotzt. Sie ist eine sehr mutige und empathische Protagonistin, die ihren Weg geht! Rena mochte ich ebenfalls sehr gern und auch wenn Vieles an ihr Fassade war, hat sie sich als treue und loyale Freundin entpuppt!
Die Beziehung zwischen Roman und Tilla fand ich tatsächlich recht anstrengend, aber Roman als Figur und seine komplett unterschiedlichen Seiten kamen so am Besten zum Vorschein.
Ein beeindruckendes Buch über eine prägende Zeit und einschneidende Ereignisse in der DDR.
1953, DDR: Tilla lernt in einer äußerst peinlichen Situation Rena kennen, die fröhlich, präsent, ziemlich vorlaut, ein bisschen schillernd und vor Allem selbstbewusst durch die Welt geht. Ganz anders als Tilla, die mit ihrem Vater allein lebt, von der osttdeutschen Ideologie komplett überzeugt ist und sich akribisch an die Regeln hält. Die beiden Mädchen werden schnell beste Freundinnen, aber nach einem Vorfall bei ihrem geheimen Treffpinkt mit merkwürdigen Männern ist Rena plötzlich verschwunden. Als Tilla sich auf die Suche nach ihrer Freundin begibt, stellt sich schnell heraus, dass Rena gar nichts von sich preisgegeben bzw. einiges abgeändert bzw. verschwiegen hat, so dass sich die Suche nahezu unmöglich gestaltet. Außerdem entdeckt Tilla Grundlegendes über ihren Vater, das ihr komplettes Weltbild ins Wanken bringt. Einziger Halt ist dann Roman, der aber voller Rätsel und eigener Probleme steckt.
Das Buch hat mir den den Volksaufstand in der DDR und die Lage im östlichen Teil des geteilten Deutschland in den 50er Jahren nochmal viel besser nahegebracht, als es jeglicher Geschichtsunterricht je konnte. Durch die Einflechtung der sorgfältig recherchierten Historie in die fiktionale Handlung war das Geschehen fesselnd und ich konnte beim lesen mit den Protagonisten mitleiden, mitfiebern und war ganz nah am Geschehen.
Tilla hat sich im Verlauf der Handlung enorm entwickelt und allen Widrigkeiten getrotzt. Sie ist eine sehr mutige und empathische Protagonistin, die ihren Weg geht! Rena mochte ich ebenfalls sehr gern und auch wenn Vieles an ihr Fassade war, hat sie sich als treue und loyale Freundin entpuppt!
Die Beziehung zwischen Roman und Tilla fand ich tatsächlich recht anstrengend, aber Roman als Figur und seine komplett unterschiedlichen Seiten kamen so am Besten zum Vorschein.
Ein beeindruckendes Buch über eine prägende Zeit und einschneidende Ereignisse in der DDR.