Ein authentischer Roman in den Wirren einer jungen Republik
Mit diesem Roman hat die Autorin ein wichtiges Zeitzeugen Dokument rund um den Volksaufstand am 17 Juni 1953 in der DDR vorgelegt. Im Mittelpunkt steht die junge Protagonistin Tilla, die sich während der Suche nach Ihrer Freundin Rena in einem Netz aus Lügen und menschlichen sowie politischen Abgründen wiederfindet.
Mit Hilfe der Protagonistin gelingt es der Autorin auf eine glaubhafte und atmosphärisch Dicht verpackte Art und Weise den Lesern einen Einblick in die junge DDR zugeben. Wir erfahren viel aus dem Nachkriegsalltag und der Zerrissenheit einer ganzen Generation. Mit Tilla beginnt man zu verstehen, wie es der DDR gelang, die Menschen für den Sozialismus zu begeistern…. Manchmal auf legitimen Wegen, manchmal ( wie der 17. Juni zeigt) mit Hilfe der Staatsgewalt. Spürbar sind vor allem die Emotionen der jungen Tilla, ihre anfängliche Begeisterung, aber auch ihre spätere Fähigkeit zur Reflexion und kritischen Betrachtungsweise. Sie macht eine bemerkenswerte Entwicklung durch. Durch die geschaffene Atmosphäre kam es mir als Leser manchmal so vor, als ginge ich direkt neben Tilla. Man merkt, dass die Autorin zum Teil die eigene Familiengeschichte mit eingewoben hat und der Roman gut recherchiert ist. Ein wertvolles Stück Zeitgeschichte.
Auch die erste Liebe, sowie die Suche nach der Wahrheit gehören zu den zentralen Themen dieses Romanes. Und nicht zuletzt auch die Suche nach der eigenen Identität, die gerade für ein junges Mädchen, zu DER Zeit, in DIESEM System nicht einfach gewesen ist. Dieser Roman ist nicht nur eine spannende Lektüre, sondern trägt zudem zum so wichtigen und oftmals leider immer noch mangelnden politischen Verständnis bei. Ich würde mir dieses Buch als Schullektüre wünschen. Gerade junge Leute dürften sich mit dem Roman und der Figur identifizieren können.
Das Buch hat genau die richtige Länge, bietet überraschende Wendungen und eine authentische Atmosphäre. Die Sprache ist dabei nicht zu komplex, so dass man sich auf die Handlung und die Charaktere konzentrieren kann. Eine klare Leseempfehlung
Mit Hilfe der Protagonistin gelingt es der Autorin auf eine glaubhafte und atmosphärisch Dicht verpackte Art und Weise den Lesern einen Einblick in die junge DDR zugeben. Wir erfahren viel aus dem Nachkriegsalltag und der Zerrissenheit einer ganzen Generation. Mit Tilla beginnt man zu verstehen, wie es der DDR gelang, die Menschen für den Sozialismus zu begeistern…. Manchmal auf legitimen Wegen, manchmal ( wie der 17. Juni zeigt) mit Hilfe der Staatsgewalt. Spürbar sind vor allem die Emotionen der jungen Tilla, ihre anfängliche Begeisterung, aber auch ihre spätere Fähigkeit zur Reflexion und kritischen Betrachtungsweise. Sie macht eine bemerkenswerte Entwicklung durch. Durch die geschaffene Atmosphäre kam es mir als Leser manchmal so vor, als ginge ich direkt neben Tilla. Man merkt, dass die Autorin zum Teil die eigene Familiengeschichte mit eingewoben hat und der Roman gut recherchiert ist. Ein wertvolles Stück Zeitgeschichte.
Auch die erste Liebe, sowie die Suche nach der Wahrheit gehören zu den zentralen Themen dieses Romanes. Und nicht zuletzt auch die Suche nach der eigenen Identität, die gerade für ein junges Mädchen, zu DER Zeit, in DIESEM System nicht einfach gewesen ist. Dieser Roman ist nicht nur eine spannende Lektüre, sondern trägt zudem zum so wichtigen und oftmals leider immer noch mangelnden politischen Verständnis bei. Ich würde mir dieses Buch als Schullektüre wünschen. Gerade junge Leute dürften sich mit dem Roman und der Figur identifizieren können.
Das Buch hat genau die richtige Länge, bietet überraschende Wendungen und eine authentische Atmosphäre. Die Sprache ist dabei nicht zu komplex, so dass man sich auf die Handlung und die Charaktere konzentrieren kann. Eine klare Leseempfehlung