Ein gelungener Einblick in die frühe DDR
Eine sehr kurzweilige und sehr prägnante Geschichte um die Vorwehen zum und den eigentlichen Tag des 17. Juni 1953. Die Autorin verbindet sehr eindrucksvoll die persönliche Geschichte der Protagonistin Tilla mit den geschichtlichen Entwicklungen der frühen DDR am Beispiel der Region Halle. Besonders gut hat mir die Dynamik der Protagonistin gefallen, die durchaus zu Beginn dem Sozialismus/ Kommunismus sehr angetan ist. Ebenfalls vermag die Autorin Eva Kranenburg auch die Propaganda und Manipulation des DDR Regimes einzuflechten. Wunderbar fand ich, dass die Geschichte mit knapp 220 Seiten auskommt und trotzdem eine wunderbare Atmosphäre kreiert. Das schaffen mitunter Bücher nicht die dreifach so lang oder länger sind.
Wer sich für die frühe Geschichte der DDR interessiert, ist hier goldrichtig. Von mir eine Empfehlung!
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