Eine Geschichte über Freundschaft und Rebellion

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-animant- Avatar

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Tilla lernt 1953 Rena kennen und die beiden werden beste Freundinnen. Tilla ist überzeugt vom kommunistischen Gedankengut der DDR, während Rena eher freimütig und kritisch eingestellt ist. Die beiden verbringen eine unbeschwerte Zeit am Fluss bis Rena verschwindet. Als sich Tilla auf die Suche nach ihr begibt findet Sie eine Tote am See und viele Lügen die Rena ihr erzählt hat.
Eva Kranenburg hat ein wunderbaren Schreibstil und eine beeindruckende Geschichte geschrieben. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung und die eigenen Überzeugungen.
Tilla ist ein Mädchen, das an den Aufbau der DDR und seine Werte glaubt. Sie ist genau der Mensch den die DDR möchte. Sie ist linientreu, schaut weg und hinterfragt nichts. Rena ist mutiger, sagt frei ihre Meinung und ist freimütiger selbst im Angesicht von Gefahr. Doch Rena hat auch Geheimnisse und das entdeckt Tilla erst als Rena verschwindet. Sie macht sich Sorgen um ihre Freundin und würde alles tun um sie wiederzusehen. Während der Suche nach Rena findet Tilla sich auch selbst und diese Reise darf man begleiten und sie wird so eindringlich und mitfühlend beschrieben, dass man sich selbst darin wiederfinden kann.
Eine wunderbare Geschichte über den Wert einer wahren Freundschaft, den Mut Fragen zu stellen und hinzuschauen auch in Zeiten in denen das schwer fällt und die Schilderung eines wichtigen Teils der deutschen Geschichte. Ein Buch das ich jedem empfehlen kann.