Erinnerungen an die Jugendzeit meiner Mutter

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papierbuchdada Avatar

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Das Cover des Buchs "Falls jemand fragt, wer wir waren" ist mir aufgrund des Fotos sofort aufgefallen und irgendwie hatte ich vermutet, dass die Handlung in den 1950ern liegt. Meine Mutter, 1935 geboren, hat diese Zeit miterlebt und es gibt ähnliche Bilder von ihr. Sie hat auch einige Erinnerungen aus ihrer Jugend weitergegeben.
Der Beginn der Geschichte an der Saale und im alten abgestellten Waggon lässt einen neugierig werden.
Tilla und Rena sind beste Freundinnen, sie halten zusammen, sprechen über Vieles und genießen bis zu einem Moment gemeinsam den Sommer.
Tilla glaubt an Stalin, den Sozialismus, ist überzeugt von der Politik jungen DDR.
Dann beginnt sie, an den offiziell bekanntgegebenen Parolen und Informationen zu zweifeln.
Sie lernt die Unzufriedenheit der Arbeiter, das Vorgehen der Politiker, das Falsche und Verborgene kennen.
Mit wem kann sie darüber sprechen? Ihr Vater hat zwei Seiten, ihr Freund Roman ebenfalls. Und Rena ist verschwunden.
Mit dem Volksaufstand im Juni 1953 wird für Tilla vieles anders...
Mit Ausdruck und Sprachaufbau des Buches konnte ich mich gleich anfreunden. Manche Ausführungen wären mir etwas kürzer lieber gewesen.
Ich empfehle das Buch aber gern weiter.