Freundschaft, Wahrheit und der Mut, Fragen zu stellen
Falls jemand fragt, wer wir waren hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Schon das Cover vermittelt eine besondere Atmosphäre und macht neugierig auf die Geschichte. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Vertrauen und die Suche nach Wahrheit vor dem Hintergrund der jungen DDR und der Ereignisse rund um den 17. Juni 1953. Eva Kranenburg schreibt eindringlich und zugleich sehr zugänglich. Ihr Schreibstil ist flüssig, bildhaft und schafft es, historische Ereignisse mit persönlichen Schicksalen zu verbinden. Besonders gefallen haben mir die authentischen Figuren, die mit ihren Hoffnungen, Ängsten und Entscheidungen sehr lebendig wirken. Man fühlt mit ihnen und möchte unbedingt erfahren, wie sich ihre Geschichte weiterentwickelt.
Beeindruckend finde ich zudem, wie die Autorin historische Themen greifbar macht, ohne dabei belehrend zu wirken. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und zeigt, wie wichtig Fragen, Zweifel und die Suche nach der eigenen Wahrheit sein können. Dass der Roman von familiären Erfahrungen der Autorin inspiriert wurde, verleiht ihm zusätzlich Tiefe.
Beeindruckend finde ich zudem, wie die Autorin historische Themen greifbar macht, ohne dabei belehrend zu wirken. Die Geschichte regt zum Nachdenken an und zeigt, wie wichtig Fragen, Zweifel und die Suche nach der eigenen Wahrheit sein können. Dass der Roman von familiären Erfahrungen der Autorin inspiriert wurde, verleiht ihm zusätzlich Tiefe.