Geheimnisse
Im geteilten Deutschland der 1950er Jahre hat es Schülerin Tilla nicht leicht. Nach dem Tod ihrer Mutter wurde sie vor einigen Jahren von ihrem Vater aus dem Kinderheim abgeholt, der war jedoch für sie ein Fremder. Wenn sie sich auch mittlerweile an ihn gewöhnt hat, ist für die begeisterte Kommunistin noch vieles unklar in dieser unsicheren Welt. Halt gibt ihr jedoch Freundin Rena. Ihr Mut und ihre Furchtlosigkeit zeichnen sie aus. Als Rena jedoch von einem Tag auf den anderen verschwindet, fällt das Kartenhaus zusammen und Tilla kommt hinter schwer gehütete Geheimnisse.
Eindringlich und einfühlsam erzählt Autorin Eva Kranenburg die Geschichte von zwei Teenagermädchen in der ostdeutschen Nachkriegszeit. Tatsächliche historische Ereignisse wie der Volksaufstand am 17. Juni 1953 werden geschickt in den Kontext eingeordnet, sodass die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen. Bemerkenswert ist, dass keine Anklage erhoben wird und auf allen Seiten der Mensch hinter den Taten und Ideologien im Vordergrund steht. Da nicht nur Rena, sondern auch Tillas Vater seine Geheimnisse mitsich trägt, bleibt die Spannung bis zur letzten Seite bestehen. Ein berührendes Buch, das lange nachhallt.
Eindringlich und einfühlsam erzählt Autorin Eva Kranenburg die Geschichte von zwei Teenagermädchen in der ostdeutschen Nachkriegszeit. Tatsächliche historische Ereignisse wie der Volksaufstand am 17. Juni 1953 werden geschickt in den Kontext eingeordnet, sodass die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit verschwimmen. Bemerkenswert ist, dass keine Anklage erhoben wird und auf allen Seiten der Mensch hinter den Taten und Ideologien im Vordergrund steht. Da nicht nur Rena, sondern auch Tillas Vater seine Geheimnisse mitsich trägt, bleibt die Spannung bis zur letzten Seite bestehen. Ein berührendes Buch, das lange nachhallt.