Geheimnisvolle Freundin

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grü ni Avatar

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Wir schreiben das Jahr 1953, und in der DDR brodelt es.
Tillas neue beste Freundin Rena ist plötzlich spurlos verschwunden. Bei ihrer Suche stößt Tilla auf immer mehr Ungereimtheiten: Renas angebliche Mutter hat gar keine Kinder, und das Haus, in dem sie angeblich lebt, ist unbewohnbar. Warum verschweigt Rena ihre wahre Identität, und was ist mit ihr geschehen?
Doch Rena ist nicht das einzige Geheimnis, dem Tilla auf die Spur kommt. Auch ihr Freund Roman verbirgt etwas, und der traurige Grund dafür wird Tilla schließlich klar. Zudem hütet ihr Vater ein erschütterndes Geheimnis, das sie ebenfalls aufdeckt. Was Tilla auf ihrer Suche erlebt, ist bewegend und erschreckend zugleich. Besonders berührt hat mich, wie sie mit den aufgedeckten Wahrheiten umgeht und versucht, ihren eigenen Weg zu finden.
Da ich selbst in der DDR geboren wurde, interessieren mich Geschichten aus dieser Zeit besonders. Eva Kranenburg ist es gelungen, die damalige Atmosphäre authentisch und glaubwürdig einzufangen. Der Roman ist spannend, emotional und historisch gut recherchiert. Durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil konnte ich von Anfang an in die Geschichte eintauchen und wollte das Buch kaum aus der Hand legen.
Für mich war dies das erste Buch der Autorin und ganz sicher nicht das letzte.
Auch das schlichte Cover gefällt mir sehr gut. Es passt wunderbar zur Stimmung des Romans und macht neugierig auf die Geschichte.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die historische Romane mit spannenden Geheimnissen und bewegenden Schicksalen mögen.