Ideale, Schatten und Liebe im Halle der 50er Jahre
Halle (Saale) in den frühen 50er Jahren der noch jungen DDR. Eine Stadt, in der sozialistische Ideale, gleichwohl mit Unterdrückung, Verrat und trügerischer Fassade spürbar beieinander liegen. Eine Stadt in Aufruhr, in der Unzufriedenheit erstmals laut wird und in der eine beste Freundin urplötzlich verschwindet, während sich die Andere, einem inneren Gefühl folgend, auf die Suche nach der Wahrheit macht. Basierend auf die historischen Ereignisse rund um den Volksaufstand des 17. Juni, sowie inspiriert durch die eigene Familiengeschichte, erzählt Eva Kranenburg in ihrem Roman „Falls jemand fragt, wer wir waren“ die ebenso berührende, wie informative Geschichte zweier Freundinnen, einer zarten Liebe und von großem Unrecht.
Zugegebenermaßen habe ich mich mit den historischen Hintergründen und Ereignissen der DDR bislang nie so richtig auseinandergesetzt. Grandios, dass mich dieses Buch nicht nur darauf gestoßen, sondern auch nachhaltig dazu inspiriert hat, neben dem Roman weiter nachzuforschen und meine Wissenslücke, nicht nur mit Neugierde und Begeisterung, sondern auch mit ehrlich angeregtem Interesse, zu schließen. Genau diesen Effekt liebe ich an Büchern und insbesondere an Romanen! Doch davon einmal abgesehen, ist die Dynamik des Romans mindestens genauso spannend, wie die gesamte mitreißende Story und die beeindruckende Entwicklung von Hauptprotagonistin Tilla, welche wir auf ihrem jungen Weg - von blindem, anerzogenem Gehorsam, hin zu eigenständigem Denken, Hinterfragen und Urteilen - begleiten. Auch so ein Thema, das in der heutigen Zeit wichtiger ist denn je.
Fazit: Ein wirklich tolles, tiefgründiges und wichtiges Buch mit wundervollen, authentischen Charakteren, die mich nicht nur in ihren Bann gezogen, sondern auch die damalige Zeit haben spürbar miterleben lassen. Für mich nicht nur ein fantastisch erzähltes Stück Zeitgeschichte, sondern auch ein absolut nachhallendes Lese-Highlight!
Zugegebenermaßen habe ich mich mit den historischen Hintergründen und Ereignissen der DDR bislang nie so richtig auseinandergesetzt. Grandios, dass mich dieses Buch nicht nur darauf gestoßen, sondern auch nachhaltig dazu inspiriert hat, neben dem Roman weiter nachzuforschen und meine Wissenslücke, nicht nur mit Neugierde und Begeisterung, sondern auch mit ehrlich angeregtem Interesse, zu schließen. Genau diesen Effekt liebe ich an Büchern und insbesondere an Romanen! Doch davon einmal abgesehen, ist die Dynamik des Romans mindestens genauso spannend, wie die gesamte mitreißende Story und die beeindruckende Entwicklung von Hauptprotagonistin Tilla, welche wir auf ihrem jungen Weg - von blindem, anerzogenem Gehorsam, hin zu eigenständigem Denken, Hinterfragen und Urteilen - begleiten. Auch so ein Thema, das in der heutigen Zeit wichtiger ist denn je.
Fazit: Ein wirklich tolles, tiefgründiges und wichtiges Buch mit wundervollen, authentischen Charakteren, die mich nicht nur in ihren Bann gezogen, sondern auch die damalige Zeit haben spürbar miterleben lassen. Für mich nicht nur ein fantastisch erzähltes Stück Zeitgeschichte, sondern auch ein absolut nachhallendes Lese-Highlight!