Interessantes Zeitdokument

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annek Avatar

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Dieser Roman, der aus der Sicht eines jungen Mädchens geschrieben ist, stellt ein interessantes Zeitdokument dar. Schauplatz ist die junge DDR, die sich im Sommer 1953 in einer schwierigen Phase befindet ( Stalins Tod, 17.Juni..).
Auf der Suche nach ihrer plötzlich verschwundenen Freundin Rena stellt Tilla, die Erzählerin, nun viele Dinge in Frage, die ihr bis dahin durch ihre Erziehung ganz klar erschienen waren. Anfangs erscheint Tilla etwas naiv, aber nach und nach erkennt sie, welche Widersprüche sich auftun und welche Dinge ihr wichtig sind.
Es ist angenehm, dass das nicht zur Schwarz- Weiß- Malerei gerät, sondern durch die Geschichte des Vaters auch die Hintergründe und die Beweggründe der politischen Führung deutlich werden..
Stil und Erzählweise sind typisch für ein Jugendbuch, zumal auch noch eine beginnende Jugendliebe dazukommt.
Empfehlenswert!