Kurzweiliger Roman mit geschichtlichem Hintergrund
Eva Kranenburgs Roman "Falls jemand fragt, wer wir waren" erzählt die Geschichte eines jungen Mädchen, welches in der Stadt Halle lebt. Die Erzählung beginnt mit dem Tod Stalins im März des Jahres 1953 und handelt in der damaligen DDR.
Das Mädchen, Mathilde - genannt Tilla, lebt mit ihrem Vater zusammen, seit dieser nach Kriegsende aus dem KZ freikam.
In Rückblicken erfährt der Leser, wie Tilla ihre Freundin Rena kennenlernte. Rena verschwand jedoch spurlos. Die Handlung springt immer wieder in die Gegenwart und bleibt später auch in dieser Erzählperspektive. Nach und nach lernt der Leser Tillas Vater kennen und erfährt mehr über Roman und die Beziehung zwischen ihm und Tilla.
Der Geschichte findet ihren Höhepunkt in der Schilderung der Ereignisse vom 17. Juni, dem Volksaufstand in der damaligen DDR und den Erlebnissen der drei Protagonisten an diesem Tag, insbesondere natürlich Tilla.
Die junge Tilla entwickelt im Lauf des Handlung von der linientreuen Schülerin und Halbwaise hin zu einer jungen Frau mit eigenem Blick auf die Welt und die Geschehnisse. Auf der Suche nach Rena, der Entwicklung der Beziehung zu Roman und der Entfremdung von ihrem Vater wächst der Leser mit Tilla und fiebert mit ihr mit.
Der mitreißende und bildliche Schreibstil der Autorin trägt den Leser durch die Geschichte. Man taucht ein in die Welt der noch jungen DDR und das Leben der Protagonisten in einer Zeit zwischen der düsteren Nachkriegswelt und dem Aufbau eines Sozialistischen Staates.
Der historische Kontext wurde durch die Autorin gelungen umgesetzt, ohne dem Leser das Gefühl zu vermitteln, lehren zu wollen. Die teils emotionale, teils sachliche Schilderung von den Widrigkeiten der damaligen Zeit zeigen dem Leser ein ersten Einblick in das Leben der Menschen in der ehemaligen DDR.
Abschließend gibt die Autorin noch einen historischen Kontext zu den Ereignissen vom 17. Juni in Halle, was das Buch ingesamt sehr gelungen macht und den Bogen zwischen Roman und historischen Hintergrund abrundet.
Klare Buchempfehlung: Sowohl für Fans von Romanen mit einer Mischung aus Drama und Spannung als auch geschichtsinteressierte Leser ist dieses Buch absolut lesenswert und eine Bereicherung im Buchjahr 2026.
Das Mädchen, Mathilde - genannt Tilla, lebt mit ihrem Vater zusammen, seit dieser nach Kriegsende aus dem KZ freikam.
In Rückblicken erfährt der Leser, wie Tilla ihre Freundin Rena kennenlernte. Rena verschwand jedoch spurlos. Die Handlung springt immer wieder in die Gegenwart und bleibt später auch in dieser Erzählperspektive. Nach und nach lernt der Leser Tillas Vater kennen und erfährt mehr über Roman und die Beziehung zwischen ihm und Tilla.
Der Geschichte findet ihren Höhepunkt in der Schilderung der Ereignisse vom 17. Juni, dem Volksaufstand in der damaligen DDR und den Erlebnissen der drei Protagonisten an diesem Tag, insbesondere natürlich Tilla.
Die junge Tilla entwickelt im Lauf des Handlung von der linientreuen Schülerin und Halbwaise hin zu einer jungen Frau mit eigenem Blick auf die Welt und die Geschehnisse. Auf der Suche nach Rena, der Entwicklung der Beziehung zu Roman und der Entfremdung von ihrem Vater wächst der Leser mit Tilla und fiebert mit ihr mit.
Der mitreißende und bildliche Schreibstil der Autorin trägt den Leser durch die Geschichte. Man taucht ein in die Welt der noch jungen DDR und das Leben der Protagonisten in einer Zeit zwischen der düsteren Nachkriegswelt und dem Aufbau eines Sozialistischen Staates.
Der historische Kontext wurde durch die Autorin gelungen umgesetzt, ohne dem Leser das Gefühl zu vermitteln, lehren zu wollen. Die teils emotionale, teils sachliche Schilderung von den Widrigkeiten der damaligen Zeit zeigen dem Leser ein ersten Einblick in das Leben der Menschen in der ehemaligen DDR.
Abschließend gibt die Autorin noch einen historischen Kontext zu den Ereignissen vom 17. Juni in Halle, was das Buch ingesamt sehr gelungen macht und den Bogen zwischen Roman und historischen Hintergrund abrundet.
Klare Buchempfehlung: Sowohl für Fans von Romanen mit einer Mischung aus Drama und Spannung als auch geschichtsinteressierte Leser ist dieses Buch absolut lesenswert und eine Bereicherung im Buchjahr 2026.