Mitreißendes Buch mit unerwarteter Story

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naddarat Avatar

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Das Cover hätte mich zunächst im Buchhandel nicht angesprochen. Umso glücklicher bin ich, das Buch trotzdem gelesen zu haben.
Dem Klappentext zufolge hatte ich eine Geschichte erwartet, in der es um eine vermisste Person und dessen Suche geht. Für mich unerwartet ging es jedoch weniger um die Suche und vielmehr um die Zeit in der jungen DDR.
Die Protagonistin Tilla möchte sich nach einem aufwühlenden Vortag mit ihrer besten Freundin Rena am geheimen Waggon treffen. Letztere taucht aber nicht auf. Mit Rückblenden erfährt man viel über Tilla, ihre Freundschaften, Beziehungen und Familiengeschichte. Das Buch erreicht seinen Höhepunkt mit dem Aufstand des 17. Juni 1953, an dem sich die Personen endgültig entscheiden müssen, zu welcher Seite sie stehen.
Für mich war der 17. Juni aufgrund meines Alters nicht bekannt, da ich auch in der Schule nichts davon erfahren habe. Umso gefesselter war ich von diesem Buch. Dies hat mich auch dazu bewegt, im Anschluss etwas Internetrecherche zu betreiben und mich weiter dazu zu informieren.
Das Buch war für mich nach langer Zeit ein richtiges Highlight. Ich konnte es tagsüber kaum erwarten, am Abend weiterlesen zu können und habe stetig darüber nachgedacht. Die Geschichte hat mich gefesselt und bewegt. Eine klare Empfehlung!