Nachdenklich

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rennwurmi Avatar

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Als erstes ist mir bei diesem Buch das schlichte Cover aufgefallen. Eine junge Frau mit Büchern in der Hand, scheinbar auf einer dicken Linie sitzend. Das Cover ist ohne Hintergrund, ohne Vorgeschichte, scheinbar ohne Umfeld.

Das Buch handelt 1953 in der ehemaligen DDR. Rena und Tilla, zwei junge Frauen, sind befreundet. Plötzlich verschwindet Rena. Erst aus dem Nichts aufgetaucht, jetzt verschwindet sie wieder gleich spurlos.

Tilla geht auf die Suche nach Rena und merkt, dass nichts, was Rena erzählt hat, wahr ist. An der Adresse, die Rena ihr genannt hat, steht einfach nichts mehr.

Der Roman gibt tiefe Einblicke in die Geschichte der ehemaligen DDR der 50er Jahre. Der 17. Juni, den viele nur noch als Feiertag kennen, wird erzählt und man bekommt einen Einblick, wie damals alles war.

Das Buch gefiel mir sehr gut. Es hat sich flüssig gelesen und ich kann es aus meiner Sicht weiter empfehlen. Deshalb vergebe ich auch fünf Sterne.