Nachkriegsjahre, Freundschaft, DDR, ruhig erzählt

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deidree Avatar

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Der Leser bewegt sich mit der Hauptfigur Tilla in der DDR der Nachkriegsjahre. Eva Kranenburg zeigt das Leben anhand der jugendlichen Tilla und Rena. Großteils werden politische Ereignisse im Roman mitverarbeitet.
Der Titel „Falls jemand fragt, wer wir waren“ kommt nicht so richtig durch. Oder zumindest konnte ich keine befriedigende Antwort darauf finden. Aber die Schwierigkeiten, die Gedanken, manchmal auch die Ohnmacht und Hilflosigkeit von Tilla sind greifbar und sehr gut dargestellt.
Es ist ein Roman, der keine extremen Höhen und Tiefen besitzt. Er schaukelt zwar auf einen Höhepunkt zu, kann diesen aber nicht wirklich ausreizen.
Ich habe das Buch interessant gefunden. Gleichzeitig aber auch etwas zu ruhig für die Dimension der Geschehnisse. Ruhig im Sinne von linear. Ich möchte nicht flach sagen, denn das klingt dann zu fad, das war er aber nicht.
Für mich ist es eine nette Geschichte, die Einblick in die Zeit gibt und versucht aus der Sicht damaliger jungen Menschen zu erzählen.