Potenzial verschenkt

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hornita Avatar

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Die Autorin hat versucht, gut recherchierte historische Fakten in einen Roman zu pressen. Leider fand ich die Geschichte sehr schwach. Es gab kaum eine sinnvolle Handlung, für mich war es eher eine Aneinanderreihung von politischen Treffen und Statements, die zu dem Volksaufstand in der DDR hinführen. Bei der Hauptfigur Tilla handelt es sich überraschenderweise um einen unsicheren, naiven Teenager. Ihre Gedanken werden in viele Wiederholungen breitgetreten, was ich als sehr anstrengend empfand. Die Handlung hat keinen richtigen Spannungsbogen, ich fand sie langweilig und musste mich zwingen, das Buch zu Ende zu bringen. Die Geschichte der vermissten Rena hätte mehr Potenzial gehabt. Für die historischen Details vergebe ich zwei Sterne, aber meine Erwartungen an den Inhalt wurden auch aufgrund der Kurzzusammenfassung, die den Fokus auf dem Thema Freundschaft und nicht der Politik hat, nicht erfüllt. Auch fehlt eine tiefergreifende Auseinandersetzung der Hauptfigur mit ihrer politischen Wandlung.