Sollte verfilmt werden
Eva Kranenburgs Roman "Falls jemand fragt, wer wir waren" verbindet historische Zeitgeschichte mit einer spannenden Handlung. Der Einstieg ist sofort fesselnd: eine Leiche, ein verschwundenes Mädchen und die Frage, wer Rena wirklich war.
Das Buch ist aus der Sicht einer Sechzehnjährigen geschrieben, und viele Teenie-Themen werden glaubhaft in die Geschichte integriert: Konflikte mit dem Vater, erste Liebeleien, Sinnsuche, Gruppenzugehörigkeit und Abgrenzung. Alles wirkt lebendig, pointiert und echt.
Gleichzeitig überzeugt der Roman durch seinen historischen Hintergrund. Die frühe DDR, politische Kontrolle, Angst und Anpassungsdruck werden verständlich und anschaulich erzählt. Auch für Leserinnen und Leser, die in der BRD aufgewachsen sind und mit dieser Zeit weniger vertraut sind, bleibt der Stoff gut zugänglich. Kranenburg erklärt nicht belehrend, sondern lässt Geschichte aus der Handlung heraus erfahrbar werden.
Man merkt der Autorin deutlich an, dass sie auch Drehbücher schreibt; ich würde mir eine Verfilmung des Buches wünschen.
Ein schönes Geschenk für eine langjährige Freundin oder auch für junge Erwachsene.
Das Buch ist aus der Sicht einer Sechzehnjährigen geschrieben, und viele Teenie-Themen werden glaubhaft in die Geschichte integriert: Konflikte mit dem Vater, erste Liebeleien, Sinnsuche, Gruppenzugehörigkeit und Abgrenzung. Alles wirkt lebendig, pointiert und echt.
Gleichzeitig überzeugt der Roman durch seinen historischen Hintergrund. Die frühe DDR, politische Kontrolle, Angst und Anpassungsdruck werden verständlich und anschaulich erzählt. Auch für Leserinnen und Leser, die in der BRD aufgewachsen sind und mit dieser Zeit weniger vertraut sind, bleibt der Stoff gut zugänglich. Kranenburg erklärt nicht belehrend, sondern lässt Geschichte aus der Handlung heraus erfahrbar werden.
Man merkt der Autorin deutlich an, dass sie auch Drehbücher schreibt; ich würde mir eine Verfilmung des Buches wünschen.
Ein schönes Geschenk für eine langjährige Freundin oder auch für junge Erwachsene.