Tilla und Rena in Halle 1953

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tschy Avatar

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Der historische Roman von Eva Kranenburg spielt in den Jahren 1953-1956 in Halle. Die junge Frau Tilla verbringt den Sommer mit ihrer Freundin Rena in einem alten Eisenbahnwaggon an der Saale. Plötzlich verschwindet Rena und Tilla wird klar, wie wenig sie eigentlich über Rena weiß. Tilla findet eine Leiche und auch die Polizei erweist sich nicht als hilfreich. Einige Dinge, wie die Adresse von Rena und ihre Mutter stellen sich als Lüge heraus Tilla ist total verunsichert. Tillas Vater hat eine KZ Vergangenheit und sein jetziger Job ist unklar und das macht die Situation sehr spannend. Tilla kann sich ihm nicht öffnen, um Antworten auf die Fragen zu Rena zu bekommen, jedoch gibt es immer wieder Annäherungen zwischen ihrem schwer vom Krieg gezeichneten Vater und Tilla.
Das Buch zeigt eine historisch sehr prägende Zeit mit dem Arbeiteraufstand in der DDR und die Geschichte ist sehr spannend und dennoch einfühlsam erzählt. Es ist toll die junge Tilla in dieser Zeit zu begleiten, neben den vielen politischen Unsicherheiten kämpft Tilla auch mit der Abnabelung von zu Hause, Liebeskummer und Ausprobieren, Gruppenzugehörigkeit usw.
Ein super historischer Roman, der sicherlich auch verfilmt werden könnte.