Tilla und Rena und der Wunsch nach Selbstbestimmung
DDR im Mai 1953 Die beiden jungen Mädchen Tilla und Rena verbindet eine innige Freundschaft, vielleicht auch etwas mehr. Beide gehören nirgends so richtig dazu. Tilla brennt für die Ideale der jungen Republik. Sie hat die Schrecken der Nazidiktatur am eigenen Leib erfahren. Zweifel an der neuen Ordnung hat sie deshalb nicht. Das trennt sie von ihrem alten Freundeskreis. Rena ist aus dem Nichts aufgetaucht. Sie hat keine Angst ihre Meinung zu äußern. Bei ihr scheint alles so leicht.
Als Rena über Nacht verschwindet, macht sich Tilla auf die Suche nach ihr. Die Suche nach Rena wird zu einer Suche nach der Wahrheit. Tilla beginnt zu hinterfragen, was die Partei behauptet. Auch ihr Vater erscheint plötzlich in einem anderen Licht . Und dann ist da noch Roman mit den zwei Gesichtern. Das eine unsichere, zu dem fühlt sich Tilla hingezogen und das andere autoritäre stößt sie ab. Der Tag des 17. Junis kommt , an dem sich die Stimme der Arbeiter erhebt und brutal zum schweigen gebracht wird.
Für mich beginnt der Roman mit einer Überraschung. Eben noch war diese Leichtigkeit zwischen Tilla und Rena . Dann kippt die Stimmung und ich muss mit dem schlimmsten rechnen. Ich erlebe alles durch Tillas Augen und teile ihre Gedanken. Die Entwicklung von der linientreuen Anhängerin zur Zweiflerin hat mich sehr beeindruckt. Sowohl Tillas Begeisterung als auch ihre wachsende Distanz war überzeugend und nachvollziehbar. Für mich war es eine Reise in eine fremde Welt, da ich keinerlei Bezug zur DDR hatte. Der Roman hat mir einiges näher gebracht und mein Verständnis gestärkt . Dabei liest sich die Geschichte leicht, spannend und unterhaltsam .
Als Rena über Nacht verschwindet, macht sich Tilla auf die Suche nach ihr. Die Suche nach Rena wird zu einer Suche nach der Wahrheit. Tilla beginnt zu hinterfragen, was die Partei behauptet. Auch ihr Vater erscheint plötzlich in einem anderen Licht . Und dann ist da noch Roman mit den zwei Gesichtern. Das eine unsichere, zu dem fühlt sich Tilla hingezogen und das andere autoritäre stößt sie ab. Der Tag des 17. Junis kommt , an dem sich die Stimme der Arbeiter erhebt und brutal zum schweigen gebracht wird.
Für mich beginnt der Roman mit einer Überraschung. Eben noch war diese Leichtigkeit zwischen Tilla und Rena . Dann kippt die Stimmung und ich muss mit dem schlimmsten rechnen. Ich erlebe alles durch Tillas Augen und teile ihre Gedanken. Die Entwicklung von der linientreuen Anhängerin zur Zweiflerin hat mich sehr beeindruckt. Sowohl Tillas Begeisterung als auch ihre wachsende Distanz war überzeugend und nachvollziehbar. Für mich war es eine Reise in eine fremde Welt, da ich keinerlei Bezug zur DDR hatte. Der Roman hat mir einiges näher gebracht und mein Verständnis gestärkt . Dabei liest sich die Geschichte leicht, spannend und unterhaltsam .