Tillas Suche
Es ist das Frühjahr 1953 und seit ein paar Wochen sind Tilla und Rena eng befreundet. Sie treffen sich nach dem Unterricht an einem Bahnwaggon in der Nähe von Halle an der Saale. Einiges Tages treffen sie dort auf ein paar Männer, die nicht vertrauenserweckend wirken. Direkt danach verschwindet Rena. Bald schon beginnt Tilla, sich Sorgen um ihre Freundin zu machen. Bei ihrer Suche muss sie feststellen, dass fast alles, was Rena ihr erzählt hat, nicht der Wahrheit entspricht. Tilla kommt ins Grübeln, lässt aber in ihrer Suche nicht nach. Dass sie gewissermaßen in die Tagespolitik hineingerät, ist auch für sie selbst überraschend.
Nach dem zweiten Weltkrieg sammelt sich die Welt noch und auch der neu entstandene Staat der DDR steht noch am Anfang. Anfang des Jahres 1953 werden die Spannungen zwischen Volk und Regierenden immer stärker. Es gibt einiges an Repressalien, die Arbeitsnormen sind hoch und es sind schon Menschen verschwunden. Man muss aufpassen, was man wem gegenüber sagt. Allerdings versuchen auch viele Menschen in den Westen zu kommen. Die Staatsführung kündigt daher Veränderungen an. Ruhiger wird es im Land dadurch nicht. Die Arbeiter beginnen, Forderungen zu stellen. Nicht mehr lange bis zu den Arbeiteraufständen des siebzehnten Juni.
Durch die Beschreibung des Buches wird bei geschichtlichem Interesse sofort der Wunsch geweckt, weiterzulesen. Zwar erwartet man vielleicht, mehr über Tillas Suche nach Rena zu lesen, aber wenn man quase in die Ereignisse um den siebzehnten Juni hineingestürzt wird, ist man sehr gefesselt. Tilla und ihr Vater bilden einen Pol, der Polizistensohn Roman einen weiteren, die Umgebung in der Schule, die Waggonbaufabrik, von der aus Proteste beginnen. Ein packender und beklemmender Roman, der jegliche DDR-Romantik sehr in Frage stellen könnte. Möglicherweise stellt man fest, dass man von der Geschichte des anderen deutschen Staates nicht so viel weiß. Ein beeindruckendes Werk über eine ereignisreiche Zeit, die man nicht vergessen sollte.
Nach dem zweiten Weltkrieg sammelt sich die Welt noch und auch der neu entstandene Staat der DDR steht noch am Anfang. Anfang des Jahres 1953 werden die Spannungen zwischen Volk und Regierenden immer stärker. Es gibt einiges an Repressalien, die Arbeitsnormen sind hoch und es sind schon Menschen verschwunden. Man muss aufpassen, was man wem gegenüber sagt. Allerdings versuchen auch viele Menschen in den Westen zu kommen. Die Staatsführung kündigt daher Veränderungen an. Ruhiger wird es im Land dadurch nicht. Die Arbeiter beginnen, Forderungen zu stellen. Nicht mehr lange bis zu den Arbeiteraufständen des siebzehnten Juni.
Durch die Beschreibung des Buches wird bei geschichtlichem Interesse sofort der Wunsch geweckt, weiterzulesen. Zwar erwartet man vielleicht, mehr über Tillas Suche nach Rena zu lesen, aber wenn man quase in die Ereignisse um den siebzehnten Juni hineingestürzt wird, ist man sehr gefesselt. Tilla und ihr Vater bilden einen Pol, der Polizistensohn Roman einen weiteren, die Umgebung in der Schule, die Waggonbaufabrik, von der aus Proteste beginnen. Ein packender und beklemmender Roman, der jegliche DDR-Romantik sehr in Frage stellen könnte. Möglicherweise stellt man fest, dass man von der Geschichte des anderen deutschen Staates nicht so viel weiß. Ein beeindruckendes Werk über eine ereignisreiche Zeit, die man nicht vergessen sollte.