Umbrüche
Eva Kranenburg ist mit ihrem Roman „Falls jemand fragt, wer wir waren“ ein spannendes, bewegendes Buch rund um den Volksaufstand am 17. Juni 1953 gelungen.
Tilla lebt nach den schweren Kriegsjahren allein mit ihrem Vater in einer kleinen Wohnung in Halle. Sie fühlt sich allein, fast unsichtbar, bis sie Rena kennenlernt. Rena ist eine selbstbewusste junge Frau, die sich in der neuen Zeit der DDR behaupten kann. Die Tilla und Rena fühlen gleich eine besondere Verbundenheit, freunden sich an und verbringen viel Zeit miteinander. Bis Rena plötzlich spurlos verschwinden und sich Tilla auf der Suche nach Antworten in eine unbekannte Welt begibt.
Tilla fängt an, das neue, wachsende System zu hinterfragen und merkt sehr schnell, dass nicht alles so ist, wie es scheint.
Die Autorin Eva Kranenburg es mit ihrer feinen, emotionalen und direkten Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns sehr nah an Tilla, ihre Geschichte und Gedanken lassen. Durch die gewählte Ich - Perspektive hat man das Gefühl, Tilla auf ihrem Weg zu begleiten. Manchmal kamen mir Tillas Gedanken und inneren Gespräche etwas gestelzt vor. Diese sind für mich der einzige Wehmutstropfen an diesem Roman. Besonders Kapitel zwei und drei haben mir gut gefallen und lasen sich spannend und sehr flüssig.
Das Cover zum Buch ist eher unauffällig gewählt und spricht mich auch deshalb sehr an. Die dezenten Farben sind wunderschön und fügen sich im Gesamtbild perfekt ein. Die passend ausgewählte Schrift sowie die Gestaltung der Innenseiten sind ebenfalls sehr passend ausgesucht.
Der Roman umfasst 282 Seiten in drei Kapitel aufgeteilt. Jedes Kapitel ist mit einem Zitat, u.a. von Rosa Luxemburg überschrieben.
Der Roman „Falls jemand fragt, wer wir waren“ von Eva Kranenburg ist ein lesenswerter Roman über Freundschaft in besonderen Zeiten und Umbrüchen in Gesellschaft und dem eigenen Leben.
Tilla lebt nach den schweren Kriegsjahren allein mit ihrem Vater in einer kleinen Wohnung in Halle. Sie fühlt sich allein, fast unsichtbar, bis sie Rena kennenlernt. Rena ist eine selbstbewusste junge Frau, die sich in der neuen Zeit der DDR behaupten kann. Die Tilla und Rena fühlen gleich eine besondere Verbundenheit, freunden sich an und verbringen viel Zeit miteinander. Bis Rena plötzlich spurlos verschwinden und sich Tilla auf der Suche nach Antworten in eine unbekannte Welt begibt.
Tilla fängt an, das neue, wachsende System zu hinterfragen und merkt sehr schnell, dass nicht alles so ist, wie es scheint.
Die Autorin Eva Kranenburg es mit ihrer feinen, emotionalen und direkten Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns sehr nah an Tilla, ihre Geschichte und Gedanken lassen. Durch die gewählte Ich - Perspektive hat man das Gefühl, Tilla auf ihrem Weg zu begleiten. Manchmal kamen mir Tillas Gedanken und inneren Gespräche etwas gestelzt vor. Diese sind für mich der einzige Wehmutstropfen an diesem Roman. Besonders Kapitel zwei und drei haben mir gut gefallen und lasen sich spannend und sehr flüssig.
Das Cover zum Buch ist eher unauffällig gewählt und spricht mich auch deshalb sehr an. Die dezenten Farben sind wunderschön und fügen sich im Gesamtbild perfekt ein. Die passend ausgewählte Schrift sowie die Gestaltung der Innenseiten sind ebenfalls sehr passend ausgesucht.
Der Roman umfasst 282 Seiten in drei Kapitel aufgeteilt. Jedes Kapitel ist mit einem Zitat, u.a. von Rosa Luxemburg überschrieben.
Der Roman „Falls jemand fragt, wer wir waren“ von Eva Kranenburg ist ein lesenswerter Roman über Freundschaft in besonderen Zeiten und Umbrüchen in Gesellschaft und dem eigenen Leben.