unterhaltsam
die Handlung des Buches "Falls jemand fragt, wer wir waren" spielt in den Anfangszeiten der DDR. Die Hauptperson ist Tilla (Mathilda), die bei ihrem Vater aufwächst. Zuerst das Positive, von der ersten Seite an wird Spannung aufgebaut. Der Schreibstil ist flüssig und meistens gut verständlich. Ich hätte mir bei einigen Personen und Abläufen eine etwas genauere Beschreibung gewünscht. Teilweise muss der Leser sich die Zusammenhänge selber denken. Der rote Faden des Buches ist die kurze Freundschaft von Tilal und Rena. Rena verschwindet ziemlich am Anfang des Buches und Till sucht sie verzweifelt und möchte hinter das Geheimnis von Till kommen. Gleichzeitig wird die erste Liebe von Tilla zu Roman geschildert und das damaligen Leben in der DDR. Sehr ausführlich der 17.Juni, den Tilla in Halle erlebt. Auch das nicht ganz einfache Verhältnis von Tilla zu ihrem Vater wird sehr gut beschrieben. Insgesamt ein Buch, dass ich weiter empfehlen kann.