Volksaufstand 1953 in der DDR

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baudi60 Avatar

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Mathilde und Rena sind Freundinnen. Beim Baden in der Saale finden Sie eine weibliche Leiche. Am nächsten Tag ist Rena verschwunden. Mathilde begibt sich auf die Suche. Was ist mit Rena passiert?

Der Roman spielt im Jahre 1953 in Halle an der Saale. Der 2. Weltkrieg wirft noch immer seine Schatten. Der Roman schildert wie es den Jugendlichen schwerfällt sich zurecht zu finden. Es gibt die ewig Treuen und die Unvoreingenommenen wie Mathilde, die beginnen Dinge zu hinterfragen. Ist der neue Sozialismus wirklich so gut? Was kann man über den angeblichen Überfluss im Westen glauben?

Dem starken Auftakt folgt ein langer Teil, in dem diese Fragen hin und her gewälzt werden. Was darf man eigentlich tun,und was nicht? Das wird mit der Zeit recht zäh und auch langweilig.

Interessant wird der Roman wieder als am 17. Juni der Volksaufstand ausbricht und wie dieser niedergeschlagen wurde. Mittendrin Mathilde aus deren Sicht diese historische Begenheit geschildert wird. Interessant auch die Filmaufnahmen, die genutzt wurden viele Aufständler festzunehmen, die später aber nie mehr gefunden wurden. Dies wird im Nachwort erläutert und wir erfahren auch, dass 3 Jahre später quasi alles beim Alten ist und der Aufstand ein Sabotageakt des Westens gewesen sein soll.

Was mit Rena passiert ist, wird aufgeklärt. Mathilde wird nicht bestraft, weil ihr Vater trotz seiner Überzeugung zu seiner Familie hält.

Fazit: Geschichtlich Interessant, aber viele Längen, in denen die Meinungen und Probleme der Jugendlichen gewälzt werden. Daher von mir mittlere 3 Sterne.