Wenn die eigene Welt ins Wanken gerät
Tilla lebt in der noch jungen DDR und ist von den sozialistischen Idealen überzeugt. Als ihre Freundin Rena plötzlich verschwindet, macht sie sich auf die Suche nach ihr und beginnt dabei immer mehr, ihre bisherige Sicht auf die Welt zu hinterfragen.
Mich hat die Geschichte von Anfang an neugierig gemacht und mit der Zeit immer mehr gepackt. Besonders Tilla hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Ihre Gedanken, Zweifel und inneren Konflikte konnte ich gut nachvollziehen. Ich fand es spannend mitzuerleben, wie sie anfängt, genauer hinzusehen und sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die für sie vorher ganz selbstverständlich waren.
Auch die anderen Figuren fand ich interessant. Nicht jeden konnte ich sofort einschätzen und bei manchen hat sich meine Meinung im Laufe der Geschichte verändert. Das hat mir richtig gut gefallen, weil die Figuren dadurch nicht so eindimensional wirkten.
Sehr gelungen fand ich auch die Verbindung von Tillas Geschichte mit dem historischen Hintergrund. Man bekommt viele Einblicke in das Leben in der jungen DDR, ohne dass es sich dabei wie eine Geschichtsstunde anfühlt. Besonders die Ereignisse rund um den 17. Juni 1953 haben mich richtig mitgerissen. Die Stimmung war so gut beschrieben, dass ich teilweise das Gefühl hatte, selbst mitten im Geschehen zu sein.
Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er lässt sich flüssig lesen und schafft es, die ernsten Themen mit ruhigeren und manchmal auch humorvollen Momenten zu verbinden. Gerade den letzten Teil habe ich fast in einem Rutsch gelesen.
Ein bisschen mehr Raum hätte ich mir allerdings für manche Entwicklungen gewünscht. Vor allem gegen Ende passiert sehr viel auf relativ wenigen Seiten und da hätten der Geschichte für meinen Geschmack ein paar Seiten mehr gutgetan.
Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen. Vor allem die Verbindung zwischen Tillas persönlicher Geschichte und den historischen Ereignissen fand ich gelungen. Die Geschichte hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern mich auch immer wieder zum Nachdenken gebracht und wird mir bestimmt noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.
Mich hat die Geschichte von Anfang an neugierig gemacht und mit der Zeit immer mehr gepackt. Besonders Tilla hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Ihre Gedanken, Zweifel und inneren Konflikte konnte ich gut nachvollziehen. Ich fand es spannend mitzuerleben, wie sie anfängt, genauer hinzusehen und sich mit Dingen auseinanderzusetzen, die für sie vorher ganz selbstverständlich waren.
Auch die anderen Figuren fand ich interessant. Nicht jeden konnte ich sofort einschätzen und bei manchen hat sich meine Meinung im Laufe der Geschichte verändert. Das hat mir richtig gut gefallen, weil die Figuren dadurch nicht so eindimensional wirkten.
Sehr gelungen fand ich auch die Verbindung von Tillas Geschichte mit dem historischen Hintergrund. Man bekommt viele Einblicke in das Leben in der jungen DDR, ohne dass es sich dabei wie eine Geschichtsstunde anfühlt. Besonders die Ereignisse rund um den 17. Juni 1953 haben mich richtig mitgerissen. Die Stimmung war so gut beschrieben, dass ich teilweise das Gefühl hatte, selbst mitten im Geschehen zu sein.
Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er lässt sich flüssig lesen und schafft es, die ernsten Themen mit ruhigeren und manchmal auch humorvollen Momenten zu verbinden. Gerade den letzten Teil habe ich fast in einem Rutsch gelesen.
Ein bisschen mehr Raum hätte ich mir allerdings für manche Entwicklungen gewünscht. Vor allem gegen Ende passiert sehr viel auf relativ wenigen Seiten und da hätten der Geschichte für meinen Geschmack ein paar Seiten mehr gutgetan.
Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen. Vor allem die Verbindung zwischen Tillas persönlicher Geschichte und den historischen Ereignissen fand ich gelungen. Die Geschichte hat mich nicht nur gut unterhalten, sondern mich auch immer wieder zum Nachdenken gebracht und wird mir bestimmt noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.