Wer sind wir wirklich

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jule89 Avatar

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Falls jemand fragt, wer wir waren erzählt uns die Geschichte von Tilla. Als Nachkriegskind wächst sie bei ihrem Vater in Halle auf. Die Nachmittage verbringt sie am liebsten mit ihrer Freundin Rena an der Saale. Bis zu dem Tag an dem Rena verschwindet und Tillas kleine Welt ins wanken gerät. Als wäre ihre Sorge um Rena nicht groß genug, findet sie zudem eine Leiche im Wasser. So kommt was kommen musste und sie beginnt die dinge zu hinterfragen. Wer ist ihr Vater wirklich? Sie weiß das er im KZ war, während sie in einem Heim leben musste, doch wie konnte er all das überlegen? Und was genau arbeitet er nun eigentlich? Wie weit kann Sie ihrem Freund Roman vertrauen? Schließlich ist dieser der Sohn des Polizeipräsidenten.
Stück für Stück nähern wir uns gemeinsam mit Rena den Aufständen des 17. Juni 1953 und nach diesem Tag ist nichts mehr wie es einmal war.

Zugegeben bisher habe ich mich nie näher mit den Aufständen und der Zeit davor/danach befasst. Um so schöner und wichtiger das Eva Kranenburg sie uns in diesem Roman ruhig aber dennoch spannend etwas näher bringt. Am Ende des Buches befindet sich zudem ein kurzer Historischer Kontext, was mit persönlich sehr gut gefällt.