Wie Tilla den 17. Juni 1953 in der DDR erlebte

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lavendeleis Avatar

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Eva Kranenburg erzählt die Geschichte von Tilla 1953 in der DDR.
Tilla lebt zusammen mit ihrem Vater in einer kleinen Wohnung in Halle. Die Nachmittage verbringt sie am liebsten mit ihrer Freundin Rena in einem alten Eisenbahnwaggon an der Saale. Die beiden Mädchen gehen im Fluss schwimmen und haben eine schöne Zeit miteinander. Doch eines Tages ist Rena verschwunden. Als Tilla nach Rena sucht stellt sie fest, dass alles was Rena über sich erzählt hat, eine Lüge war.

Dann findet Tilla beim Baden in der Saale eine Frauenleiche. Zum Glück ist es nicht Rena. Sie meldet den Vorfall bei der Polizei und wird vernommen. Ein ungutes Gefühl macht sich breit. In der Zeitung wird der Leichenfund nicht erwähnt. Das macht Tilla misstrauisch und sie beginnt einige Dinge zu hinterfragen. Wer war diese Frau? Über ihren Freund Roman, den Sohn des Polizeipräsidenten, versucht sie mehr zu erfahren.

Zeitgleich will sie mehr über ihren Vater erfahren. Über seine Vergangenheit im KZ und darüber für welche Behörde und in welcher Position er wirklich arbeitet.

Unzufriedenheit brodelt in der Bevölkerung und entlädt sich schließlich im Volksaufstand des 17. Juni.

Ich fand das Buch sehr interessant, da ich mich mit diesem Thema vorher noch nicht beschäftigt hatte.