Wundervoll fesselnd
Eva Kranenburg backt einen sehr emotionalen Blick zurück in die Anfänge der deutschen demokratischen Republik. Emotionale, aber auch faktische Art taucht sie ab in die zwischenmenschlichen und politischen Verstrickungen der Zeit. So beschreibt sie Tiller, ein circa Sechzehnjähriges junges Mädchen, die zunächst von ihrem Ideal eines sozialistischen Staates, dass auch ihr Vater ihr beigebracht hat, erfüllt ist. Sie trauert ihre Freundschaft mit Lotte, den Eltern unter der neuen sozialistischen Herrschaft leiden, und die kein Kontakt mehr mit ihr haben möchte hinterher. Gleichzeitig trifft sie die furchtlose Rena, die so anders ist als die staatstreuen mit Schülerinnen aus der Schule. Und da ist Roman, zudem sie eine und durchschaubar a Beziehung hält, in der sie immer wieder zwischen Liebe und Ekel schwankt.
Tillys schwanken zwischen Überzeugung und Kritik am sozialistischen System der DDR wird in dem Text sehr deutlich. Kranenburg schafft es, mich komplett in die Geschichte hinein zu saugen. Im Nullkommanichts hatte ich das Buch gelesen. Man möchte wissen, wie es mit Tilli, Rena und Roman weitergeht.
Tillys schwanken zwischen Überzeugung und Kritik am sozialistischen System der DDR wird in dem Text sehr deutlich. Kranenburg schafft es, mich komplett in die Geschichte hinein zu saugen. Im Nullkommanichts hatte ich das Buch gelesen. Man möchte wissen, wie es mit Tilli, Rena und Roman weitergeht.