Wenn das Fest zum Trigger wird: Ein Wegweiser aus alten Familienmustern
In ihrem Buch „Familien & andere Triggertage“ bietet Elisabeth Mestekämper eine tiefenpsychologische Analyse jener Dynamiken, die uns besonders an Feiertagen in alte, oft schmerzhafte Rollen zurückwerfen.
Der Einstieg in das Buch ist emotional und entwaffnend ehrlich. Die Autorin verknüpft ihr Fachwissen als Klinische Psychologin und Traumatherapeutin mit ihrer eigenen Geschichte. Besonders berührend ist ihre Erkenntnis aus der Kinderpsychiatrie: Kinder verzeihen alles, sie verbiegen sich und nehmen Schuld auf sich, nur um geliebt zu werden. Dieser Fokus auf das „Kind in uns“, das nach Heilung sucht, macht den Beginn sehr greifbar.
Die Sprache: Fachlich fundiert und doch nahbar. Mestekämper nutzt eine klare, einfühlsame Sprache. Sie schafft es, komplexe Konzepte wie die Polyvagal-Theorie oder das Stresstoleranzfenster (Window of Tolerance) so zu erklären, dass sie für Laien verständlich sind, ohne an Tiefe zu verlieren. Sie schreibt nicht „von oben herab“, sondern spricht von einem gemeinschaftlichen „Wir“. Die Verwendung von Metaphern, wie dem „Gehirn-Haus“, hilft dabei, neurobiologische Prozesse visuell nachzuvollziehen.
Mein Leseeindruck: Absolut fesselnd
Die Leseprobe weckt großes Interesse an der Fortsetzung. Besonders spannend finde ich die angekündigten 30 praktischen Tools im Methodenteil. Die Mischung aus:
• Theoretischen Grundlagen (Bindung, Trauma, Nervensystem)
• Fallbeispielen (wie Mara, Aaron oder Freya)
• Konkreten Hilfsmitteln für den „Notfall“ am Familientisch
macht das Buch zu einem wertvollen Begleiter für jeden, der familiäre Muster nicht nur verstehen, sondern aktiv aufbrechen möchte.
Der Einstieg in das Buch ist emotional und entwaffnend ehrlich. Die Autorin verknüpft ihr Fachwissen als Klinische Psychologin und Traumatherapeutin mit ihrer eigenen Geschichte. Besonders berührend ist ihre Erkenntnis aus der Kinderpsychiatrie: Kinder verzeihen alles, sie verbiegen sich und nehmen Schuld auf sich, nur um geliebt zu werden. Dieser Fokus auf das „Kind in uns“, das nach Heilung sucht, macht den Beginn sehr greifbar.
Die Sprache: Fachlich fundiert und doch nahbar. Mestekämper nutzt eine klare, einfühlsame Sprache. Sie schafft es, komplexe Konzepte wie die Polyvagal-Theorie oder das Stresstoleranzfenster (Window of Tolerance) so zu erklären, dass sie für Laien verständlich sind, ohne an Tiefe zu verlieren. Sie schreibt nicht „von oben herab“, sondern spricht von einem gemeinschaftlichen „Wir“. Die Verwendung von Metaphern, wie dem „Gehirn-Haus“, hilft dabei, neurobiologische Prozesse visuell nachzuvollziehen.
Mein Leseeindruck: Absolut fesselnd
Die Leseprobe weckt großes Interesse an der Fortsetzung. Besonders spannend finde ich die angekündigten 30 praktischen Tools im Methodenteil. Die Mischung aus:
• Theoretischen Grundlagen (Bindung, Trauma, Nervensystem)
• Fallbeispielen (wie Mara, Aaron oder Freya)
• Konkreten Hilfsmitteln für den „Notfall“ am Familientisch
macht das Buch zu einem wertvollen Begleiter für jeden, der familiäre Muster nicht nur verstehen, sondern aktiv aufbrechen möchte.