Sehr gut strukturiert und mit jeder Menge Methoden bestückt

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dierotefuchsin Avatar

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In FamilienFIRE und andere Triggertage hilft Elisabeth Mestekämper mit fundierten Tipps und Tricks durch das nächste Familientreffen.
Dabei ist die Autorin auch Psychologin mit Schwerpunkt auf Klinischer Psychologie und Psychotherapie und kennt sich daher bestens aus mit Trauma, Trigger und Co.
Und das merkt man auch beim Lesen des sehr hilfreichen Buches.

Das Buch selbst ist dabei klar gegliedert und aufgeteilt. So gibt es zunächst einmal eine Vorstellung der Autorin selber und eine Erklärung wie das Buch funktioniert. Daran schließt der Grundlagenteil an, der uns tiefere Einsichten in das Wie und Warum unserer Psyche gibt. Dabei sind die einzelnen Texte nie zu lang, so dass man sie gut aufnehmen kann. Unterstützt werden diese noch von kleinen Erklär-Boxen, die farblich hervorgehoben sind und Fallbeispielen, die, in einer anderen Farbe hervorgehoben, uns noch besser verdeutlichen was das gelesenen nun konkret hier und da bedeuten kann.
Anschließend folgt dann das Kernstück: Der Praxisteil. Hier bekommt man einen super hilfreichen Methodenkatalog mit Schritt-für-Schritt Anleitungen zum sich selber regulieren. Zur Seite stehen uns im Methodenteil dann noch 4 Personen durch die wir quasi lesen, wie das ganze angewandt aussehen könnte.
Ob es die jetzt unbedingt für mich gebraucht hätte, weiß ich nicht. Hilfreich kann das aber sicher sein und es wird auch eine gewisse Nähe zum Leser/ zur Leserin erzeugt, die man ansonsten bei Selbsthilfebüchern nicht immer hat.

Alles in allem hat mir sowohl die Aufmachung, als auch der Text sehr gut gefallen. Und vor allem hat es mir etwas gebracht. Erstmal nur hier und da eine Erkenntnis, das ist auch schon mal genug. Für mehr werde ich weitere Sachen aus der mehr als vollen Methodenbox ausprobieren.

Aus meiner Sicht kann das Buch jedem helfen, der sich mit diesen Themen beschäftigt und ist nicht zwingend nur etwas für Leute die im familiären Umfeld ihre Trigger haben. Die Methoden und Erkenntnisse lassen sich auf jeden Fall auch auf andere Situationen im Alltag und in Beziehungen zu anderen Menschen übertragen.

Von mir gibt‘s daher eine 4,5/5 Sternen.