Matti hätte vermutlich nie damit gerechnet, dass ein bisschen Schulpost sein Leben derart auf den Kopf stellen würde. Dabei fängt alles mit einem ziemlich großen Loch im Fußboden und einem geheimnisvollen Brief an. Sein neuer Brieffreund Drake entpuppt sich nämlich nicht gerade als gewöhnlicher Junge, sondern als waschechter Drache. Und der hat nicht nur ein ordentliches Problem, sondern bringt auch jede Menge Chaos mit in Mattis ohnehin nicht ganz unkomplizierten Alltag.
Gemeinsam mit der cleveren Charlie landet Matti schließlich im Drachenreich. Dort warten eine ziemlich wichtige Drachenprüfung, ein gefährlicher Gegenspieler und jede Menge Herausforderungen, bei denen Matheunterricht vermutlich noch das kleinere Übel gewesen wäre.
Meine Meinung
Ich mag Kinderbücher, die nicht erst hundert Seiten Anlauf nehmen, bis endlich etwas passiert. Und hier ist tatsächlich ziemlich schnell ordentlich was los. Die Geschichte entwickelt sich von einem zunächst recht alltäglichen Schulchaos zu einem fantastischen Abenteuer, das immer größere Kreise zieht. Besonders die Idee, die Geschichte über eine Brieffreundschaft zwischen einem Jungen und einem Drachen ins Rollen zu bringen, fand ich richtig charmant.
Matti ist dabei kein Held, der von Anfang an vor Selbstbewusstsein strotzt. Eher das Gegenteil. Er steht ziemlich im Schatten seines großen Bruders, lässt sich viel gefallen und traut sich oft weniger zu, als eigentlich in ihm steckt. Gerade deshalb hat mir seine Entwicklung gefallen. Durch Drake und Charlie gerät er immer wieder in Situationen, in denen er über sich hinauswachsen muss. Und das passiert nicht plötzlich von heute auf morgen, sondern auf eine schön nachvollziehbare Weise.
Charlie bringt eine ganz andere Energie in die Geschichte. Sie ist pfiffig, selbstbewusst und weiß ziemlich genau, was sie will. Zusammen mit Matti und Drake ergibt sich eine Mischung, die wunderbar funktioniert. Und Drake? Der ist für mich ohnehin ein kleines Highlight. Seine Drachenlogik trifft auf die menschliche Alltagswelt und sorgt für einige herrlich schräge Situationen. Manchmal braucht es eben einen Drachen, um festzustellen, dass die Menschen eigentlich ziemlich seltsame Wesen sind.
Auch der Schauplatzwechsel ins Drachenreich hat mir gut gefallen. Hier wird es richtig abenteuerlich, mit Drachenprüfungen, Verfolgungsjagden und jeder Menge magischer Herausforderungen. Dabei verliert die Geschichte aber nie ihren humorvollen Charakter. Es gibt immer wieder etwas zu schmunzeln, ohne dass die Spannung auf der Strecke bleibt.
Was ich ebenfalls erwähnen möchte, ist die Gestaltung. Das Cover ist ein echter Hingucker und die kleinen schwarz-weißen Illustrationen im Buch passen wunderbar zur Geschichte. Besonders schön finde ich den Brief im Einband, den man tatsächlich aufklappen und lesen kann. Das ist nicht einfach nur eine nette Beigabe, sondern macht die Idee der Brieffreundschaft direkt greifbar und sorgt für einen schönen Einstieg ins Abenteuer.
Mein Fazit
„Fantastic Friends – Tausche Mathe gegen Drache“ ist ein fantasievolles und unterhaltsames Kinderbuch, das Schulalltag und Drachenabenteuer auf eine ziemlich unterhaltsame Weise miteinander verbindet. Besonders Mattis Entwicklung und die ungewöhnliche Freundschaft zwischen den drei Hauptfiguren haben mir gefallen.
Für Kinder ab etwa acht Jahren, die gerne in fantastische Welten eintauchen, aber auch eine gute Portion Humor mögen, ist das Buch eine schöne Entdeckung. Und ich finde, ein Drache als Brieffreund ist ohnehin ein ziemlich überzeugendes Argument, mal wieder einen Brief zu schreiben.
Ich bin jedenfalls gespannt, welche fantastischen Brieffreunde in den nächsten Bänden noch auf uns warten.
Gemeinsam mit der cleveren Charlie landet Matti schließlich im Drachenreich. Dort warten eine ziemlich wichtige Drachenprüfung, ein gefährlicher Gegenspieler und jede Menge Herausforderungen, bei denen Matheunterricht vermutlich noch das kleinere Übel gewesen wäre.
Meine Meinung
Ich mag Kinderbücher, die nicht erst hundert Seiten Anlauf nehmen, bis endlich etwas passiert. Und hier ist tatsächlich ziemlich schnell ordentlich was los. Die Geschichte entwickelt sich von einem zunächst recht alltäglichen Schulchaos zu einem fantastischen Abenteuer, das immer größere Kreise zieht. Besonders die Idee, die Geschichte über eine Brieffreundschaft zwischen einem Jungen und einem Drachen ins Rollen zu bringen, fand ich richtig charmant.
Matti ist dabei kein Held, der von Anfang an vor Selbstbewusstsein strotzt. Eher das Gegenteil. Er steht ziemlich im Schatten seines großen Bruders, lässt sich viel gefallen und traut sich oft weniger zu, als eigentlich in ihm steckt. Gerade deshalb hat mir seine Entwicklung gefallen. Durch Drake und Charlie gerät er immer wieder in Situationen, in denen er über sich hinauswachsen muss. Und das passiert nicht plötzlich von heute auf morgen, sondern auf eine schön nachvollziehbare Weise.
Charlie bringt eine ganz andere Energie in die Geschichte. Sie ist pfiffig, selbstbewusst und weiß ziemlich genau, was sie will. Zusammen mit Matti und Drake ergibt sich eine Mischung, die wunderbar funktioniert. Und Drake? Der ist für mich ohnehin ein kleines Highlight. Seine Drachenlogik trifft auf die menschliche Alltagswelt und sorgt für einige herrlich schräge Situationen. Manchmal braucht es eben einen Drachen, um festzustellen, dass die Menschen eigentlich ziemlich seltsame Wesen sind.
Auch der Schauplatzwechsel ins Drachenreich hat mir gut gefallen. Hier wird es richtig abenteuerlich, mit Drachenprüfungen, Verfolgungsjagden und jeder Menge magischer Herausforderungen. Dabei verliert die Geschichte aber nie ihren humorvollen Charakter. Es gibt immer wieder etwas zu schmunzeln, ohne dass die Spannung auf der Strecke bleibt.
Was ich ebenfalls erwähnen möchte, ist die Gestaltung. Das Cover ist ein echter Hingucker und die kleinen schwarz-weißen Illustrationen im Buch passen wunderbar zur Geschichte. Besonders schön finde ich den Brief im Einband, den man tatsächlich aufklappen und lesen kann. Das ist nicht einfach nur eine nette Beigabe, sondern macht die Idee der Brieffreundschaft direkt greifbar und sorgt für einen schönen Einstieg ins Abenteuer.
Mein Fazit
„Fantastic Friends – Tausche Mathe gegen Drache“ ist ein fantasievolles und unterhaltsames Kinderbuch, das Schulalltag und Drachenabenteuer auf eine ziemlich unterhaltsame Weise miteinander verbindet. Besonders Mattis Entwicklung und die ungewöhnliche Freundschaft zwischen den drei Hauptfiguren haben mir gefallen.
Für Kinder ab etwa acht Jahren, die gerne in fantastische Welten eintauchen, aber auch eine gute Portion Humor mögen, ist das Buch eine schöne Entdeckung. Und ich finde, ein Drache als Brieffreund ist ohnehin ein ziemlich überzeugendes Argument, mal wieder einen Brief zu schreiben.
Ich bin jedenfalls gespannt, welche fantastischen Brieffreunde in den nächsten Bänden noch auf uns warten.