Märchenhaft-magisches Abenteuer
Faye wächst als Tochter des Gärtners im magischen Schloss eines der vier großen Zauberer auf. Als dieser plötzlich verstirbt ohne es zu merken, wird ihr die unrühmliche Aufgabe zugeteilt, ihn darüber in Kenntnis zu setzen. Dummerweise hat der Gute zu Lebzeiten vergessen, einen Lehrling als Nachfolger auszubilden, so dass er nun einen magischen Wettstreit um sein Erbe ausruft, an dem jedoch nur Jungen teilnehmen dürfen. Das Event ist in vollem Gange, als es immer wieder zu Zwischenfällen kommt. Faye allein scheint es möglich, den Angriff durch eine noch unbekannte Macht zu vereiteln.
Aufmerksam wird man auf das Buch schon allein durch die auffällige Gestaltung des Covers und des Farbschnitts. Im ersten Moment dachte ich, es handle sich vielleicht um eine Graphic Novel in Maga-Art. Tatsächlich enthält das Buch viele SW-Illustrationen in diesem Stil und auch dass Faye mit Fellohren abgebildet ist kommt nicht von ungefähr. Der Autor baut hier sowohl märchenhafte und magische als auch moderne Elemente in seine Geschichte ein. Vor allem die Protagonistin Faye gefällt mir. Zunächst ist sie noch etwas unsicher und zurückhaltend, als ihre die schwere Aufgabe, die Todesnachricht zu überbringen, auferlegt wird. Doch man merkt schnell, dass so viel mehr in ihre steckt. Sie ist wissbegierig und hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Dass nur Jungen an dem Wettbewerb teilnehmen dürfen, findet sie nicht gut. Auch die Nebencharaktere sind nicht immer mit den ihnen zugewiesenen Rollen einverstanden. So geht es viel um Selbstbestimmung, Gerechtigkeit unter den Geschlechtern und überhaupt den Zusammenhalt der Menschen in schwierigen Situationen. Alles hochaktuelle Themen in unserer Zeit. Hier werden sie zu einem spannenden Märchenabenteuer verwoben, in dem es sowohl lustige als auch spannende Momente gibt. Nicht immer läuft alles glatt, doch Faye lernt schnell dazu und man ahnt schon, worauf es am Ende hinauslaufen könnte. Trotzdem passiert bis dahin richtig viel. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass der Ort nicht ganz so statisch gewesen wäre. Alles spielt sich auf dem Schlossgelände ab. Dabei wäre ich so gern auch mal tiefer in das sehr gefährlich und wundersam beschriebene Gewächshaus gereist. Doch auch so kommt keine Langeweile auf, gibt es doch zahlreiche zauberhafte Momente, mit denen nicht nur Faye, sondern auch die unerfahrenen Bewerber umgehen müssen.
Natürlich gibt es auch eine böse Macht, gegen die man ankämpfen muss, der Zauberer selbst ist recht cringe und die Botschaft finde ich für Kinder der heutigen Generation sehr gelungen. Alles in allem ein tolles Märchen mit viel Zauberei und inspirierenden Denkanstößen. 4,5 Sterne
Aufmerksam wird man auf das Buch schon allein durch die auffällige Gestaltung des Covers und des Farbschnitts. Im ersten Moment dachte ich, es handle sich vielleicht um eine Graphic Novel in Maga-Art. Tatsächlich enthält das Buch viele SW-Illustrationen in diesem Stil und auch dass Faye mit Fellohren abgebildet ist kommt nicht von ungefähr. Der Autor baut hier sowohl märchenhafte und magische als auch moderne Elemente in seine Geschichte ein. Vor allem die Protagonistin Faye gefällt mir. Zunächst ist sie noch etwas unsicher und zurückhaltend, als ihre die schwere Aufgabe, die Todesnachricht zu überbringen, auferlegt wird. Doch man merkt schnell, dass so viel mehr in ihre steckt. Sie ist wissbegierig und hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Dass nur Jungen an dem Wettbewerb teilnehmen dürfen, findet sie nicht gut. Auch die Nebencharaktere sind nicht immer mit den ihnen zugewiesenen Rollen einverstanden. So geht es viel um Selbstbestimmung, Gerechtigkeit unter den Geschlechtern und überhaupt den Zusammenhalt der Menschen in schwierigen Situationen. Alles hochaktuelle Themen in unserer Zeit. Hier werden sie zu einem spannenden Märchenabenteuer verwoben, in dem es sowohl lustige als auch spannende Momente gibt. Nicht immer läuft alles glatt, doch Faye lernt schnell dazu und man ahnt schon, worauf es am Ende hinauslaufen könnte. Trotzdem passiert bis dahin richtig viel. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass der Ort nicht ganz so statisch gewesen wäre. Alles spielt sich auf dem Schlossgelände ab. Dabei wäre ich so gern auch mal tiefer in das sehr gefährlich und wundersam beschriebene Gewächshaus gereist. Doch auch so kommt keine Langeweile auf, gibt es doch zahlreiche zauberhafte Momente, mit denen nicht nur Faye, sondern auch die unerfahrenen Bewerber umgehen müssen.
Natürlich gibt es auch eine böse Macht, gegen die man ankämpfen muss, der Zauberer selbst ist recht cringe und die Botschaft finde ich für Kinder der heutigen Generation sehr gelungen. Alles in allem ein tolles Märchen mit viel Zauberei und inspirierenden Denkanstößen. 4,5 Sterne