Verschwiegene Geschichte
Die Leseprobe hat mich sofort neugierig gemacht. Schon die Szene, in der der Erzähler die alten Erinnerungen seiner Großmutter einscannt, hat etwas sehr Persönliches und gleichzeitig Geheimnisvolles. Man merkt direkt: In diesen Seiten steckt eine Geschichte, die lange verborgen war.
Besonders mochte ich den Rückblick auf Oma Hedis Geburtstag. Das ist so lebendig erzählt, dass ich den heißen Wintergarten, die Gäste, das schwere Essen und den genervten vierzehnjährigen Enkel richtig vor mir hatte. Gleichzeitig wird ganz nebenbei klar, dass bei dieser Familie etwas fehlt: keine Verwandten, keine alten Freunde, kaum Spuren aus der Vergangenheit.
Der Schreibstil gefällt mir sehr, weil er warm, genau und manchmal auch witzig ist. Für mich klingt das nach einer berührenden Spurensuche, bei der es nicht nur um die eigene Großmutter geht, sondern auch um Herkunft, Erinnerung und all das, worüber in Familien oft zu lange geschwiegen wird.
Besonders mochte ich den Rückblick auf Oma Hedis Geburtstag. Das ist so lebendig erzählt, dass ich den heißen Wintergarten, die Gäste, das schwere Essen und den genervten vierzehnjährigen Enkel richtig vor mir hatte. Gleichzeitig wird ganz nebenbei klar, dass bei dieser Familie etwas fehlt: keine Verwandten, keine alten Freunde, kaum Spuren aus der Vergangenheit.
Der Schreibstil gefällt mir sehr, weil er warm, genau und manchmal auch witzig ist. Für mich klingt das nach einer berührenden Spurensuche, bei der es nicht nur um die eigene Großmutter geht, sondern auch um Herkunft, Erinnerung und all das, worüber in Familien oft zu lange geschwiegen wird.