Das Buch hat mich berührt
Nach dem Tod seiner Großmutter bekommt ihr Enkel Michael Riepel von seiner Mutter Großmutters Tagebuch und weitere „Schätze“. Ist es Zufall, dass er zugleich im Aufbruch begriffen ist? Er möchte wieder einmal in die Ukraine um dort mit weiteren Mitarbeitern einer Hilfsorganisation Menschen helfen. So viele sind von Krieg und Entbehrung mut- und hoffnungslos. Vor seiner Abfahrt schaut er kurz in das Tagebuch und sieht, wo seine Oma aufwuchs und einige Jahre lebte. Sein Vorsatz ist, dass er diese Orte besucht. Dass dieser Wunsch nicht so leicht erfüllt werden kann, ist ihm klar. Es herrscht Krieg.
Als Katharina die Große viele Deutsche nach Russland einlud, gab es einen wahren Sturm auf die Gegend am Schwarzen Meer. Die Menschen machten das Brachland urbar und bauten sich etwas Bleibendes auf. Sie waren beliebt und das nicht nur, weil sie als Bauern und Architekten nahezu unübertroffen waren. Das schöne Leben währte nicht lange. Mit dem Beginn des Krieges kippte die Stimmung bei den Einheimischen. Die Deutschen wurden verjagt, ja, sie mussten sogar hungern und etliche wurden aus fadenscheinigen Gründen verhaftet und nach Sibirien deportiert.
Über alles, was damals geschah, schreibt Riepel anhand der Tagebücher seiner Großmutter. Regelmäßig wechselt er auch in die Gegenwart und berichtet über seine Erlebnisse in der Ukraine. Manches liest sich wie ein Roman, ist aber leider bittere Wahrheit. Quasi ein Tatsachenbericht.
"Ferne Heimat Altmontal" ist ein Buch, das berührt. Mich brachte es dazu, dass ich mich mehr für die Historie der Ukraine und der heutigen Situation interessiere. Und wer glaubt, dass es nüchtern oder gar langweilig ist, nein. Auch der trockene Humor kommt immer wieder durch und lockert das ernste Thema ein wenig auf.
Als Katharina die Große viele Deutsche nach Russland einlud, gab es einen wahren Sturm auf die Gegend am Schwarzen Meer. Die Menschen machten das Brachland urbar und bauten sich etwas Bleibendes auf. Sie waren beliebt und das nicht nur, weil sie als Bauern und Architekten nahezu unübertroffen waren. Das schöne Leben währte nicht lange. Mit dem Beginn des Krieges kippte die Stimmung bei den Einheimischen. Die Deutschen wurden verjagt, ja, sie mussten sogar hungern und etliche wurden aus fadenscheinigen Gründen verhaftet und nach Sibirien deportiert.
Über alles, was damals geschah, schreibt Riepel anhand der Tagebücher seiner Großmutter. Regelmäßig wechselt er auch in die Gegenwart und berichtet über seine Erlebnisse in der Ukraine. Manches liest sich wie ein Roman, ist aber leider bittere Wahrheit. Quasi ein Tatsachenbericht.
"Ferne Heimat Altmontal" ist ein Buch, das berührt. Mich brachte es dazu, dass ich mich mehr für die Historie der Ukraine und der heutigen Situation interessiere. Und wer glaubt, dass es nüchtern oder gar langweilig ist, nein. Auch der trockene Humor kommt immer wieder durch und lockert das ernste Thema ein wenig auf.