Eine sehr bewegende Lebensgeschichte

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smberge Avatar

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Inhalt:

Hedwig wird 1919 in Altmontal geboren, einem Dorf in der heutigen Ukraine, in dem hauptsächlich Deutsche lebten. Schon früh wird ihr Leben von der großen Hungersnot in der damaligen Sowietrepublik überschattet. Zu Beginn des zweiten Weltkriegs wird die deutsche Minderheit unterdrückt und zum Teil nach Sibirien verschleppt. Hedwig flieht zu Verwandten im Kaukasus, erlernt den Beruf einer Hilfsärztin und flieht schließlich im Zweiten Weltkrieg nach Bayern.
Im Alter beginnt sie ihre Geschichte aufzuschreiben und dies Aufzeichnung findet ihre Enkel, als dieser sich grade auf eine Reise in die Ukraine vorbereitet, um dort für eine Hilfsorganisation zu Arbeit. So verbindet er seinen Aufenthalt mit der Suche nach den Lebensstationen seiner Großmutter.

Meine Meinung:

Mich hat dieses Buch sehr berührt. Im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg hört man häufiger von der großen Hungersnot und für mich war es sehr interessant, eine Beschreibung eines Menschen zu lesen, der diese Zeit selber erlebt hat. Auch das weitere Leben von Hedwig und ihrer Familie wir massiv von den Ungerechtigkeiten in der Sowietrepublik überschattet.

Sehr eindrücklich beschreibt der Autor das Leben seiner Großmutter, was besonders eindrücklich wird, das der die Orte auch in der heutigen Zeit selber aufsucht. Leider wird das Leben in der Ukraine schon wieder aus Moskau gefährdet und es zeigen sich doch leider so einige Parallelen zu den Ereignissen in der Vergangenheit.

Ich habe es sehr bewundert, wie Hedwig die Ereignisse akzeptiert und nicht daran verzweifelt, was ja durchaus eine mögliche Reaktion wäre. Sie versucht den Menschen mit ihrer Arbei als Hilfsärztin so gut es ihr möglich ist zu helfen und zieht auch für sich selber eine gewisse Befriedigung daraus.

Das Buch ist äußerst empfehlenswert für alle Leser, die gerne eine spannende Lebensgeschichte lesen und dabei auch einen Bezug zu aktuellen Ereignissen suchen.