Einfach nur heftig!
Das ist kein Roman, sondernd das Leben, wie es war, wie es ist, wie es erlebt wurde, wie es gerade passiert. Die Grausamkeiten dieser Welt schreibt uns der Menschenrechtler Michael Riepl ungeschönt auf und schockiert uns damit in unserer Bequemzone.
In die aktuellen Probleme dieser Welt, ob im Kongo, in Aserbaidschan oder der Ukraine bindet er Erlebnisse aus den Aufzeichnungen seiner Großmutter ein. Sie wuchs in der Stalinära auf, erlebte Hungersnot und Unterjochung und trotz allem absolvierte sie eine Ausbildung zur Hilfsärztin.
Die historischen Hintergründe sind sehr gut recherchiert, von den Deutschen, die Katharina die Große ins Land geholt hatte und die sich über die Jahre einen bescheidenen Wohlstand in ihren Dörfern erarbeitet hatten. Im Kommunismus wurde das alles zerstört. Wer zwei Schweine im Stall hatte, wurde als Kulak bezeichnet und enteignet. Die Familie von Riepls Großmutter erlebte Hunger, Kälte, Repressalien. Man fragt sich, wie kann ein Mensch so was aushalten. Mit den Kinderbüchern von Arkadi Gaidar, die ich seinerzeit las, hatte die Realität so gar nichts zu tun. Die Besatzung durch die deutsche Wehrmacht wurde zunächst als Befreiung angesehen. Doch sehr bald wurde auch hier die Grausamkeit der Nazis offensichtlich.
Daneben aktuelle Ereignisse ab 2014 bei humanitären Einsätzen. Dialoge mit den ukrainischen Helfern. Eingestreut russische/ukrainische Sätze – ungewohnt in lateinischer Schrift, die man aus dem Russischunterricht noch weiß.
Ein Buch, das nachdenklich macht. An allen Ecken und Enden der Welt brennt es, geschehen Ungerechtigkeiten, leiden und sterben Menschen. Und wir regen uns über die Benzinpreise auf.
In die aktuellen Probleme dieser Welt, ob im Kongo, in Aserbaidschan oder der Ukraine bindet er Erlebnisse aus den Aufzeichnungen seiner Großmutter ein. Sie wuchs in der Stalinära auf, erlebte Hungersnot und Unterjochung und trotz allem absolvierte sie eine Ausbildung zur Hilfsärztin.
Die historischen Hintergründe sind sehr gut recherchiert, von den Deutschen, die Katharina die Große ins Land geholt hatte und die sich über die Jahre einen bescheidenen Wohlstand in ihren Dörfern erarbeitet hatten. Im Kommunismus wurde das alles zerstört. Wer zwei Schweine im Stall hatte, wurde als Kulak bezeichnet und enteignet. Die Familie von Riepls Großmutter erlebte Hunger, Kälte, Repressalien. Man fragt sich, wie kann ein Mensch so was aushalten. Mit den Kinderbüchern von Arkadi Gaidar, die ich seinerzeit las, hatte die Realität so gar nichts zu tun. Die Besatzung durch die deutsche Wehrmacht wurde zunächst als Befreiung angesehen. Doch sehr bald wurde auch hier die Grausamkeit der Nazis offensichtlich.
Daneben aktuelle Ereignisse ab 2014 bei humanitären Einsätzen. Dialoge mit den ukrainischen Helfern. Eingestreut russische/ukrainische Sätze – ungewohnt in lateinischer Schrift, die man aus dem Russischunterricht noch weiß.
Ein Buch, das nachdenklich macht. An allen Ecken und Enden der Welt brennt es, geschehen Ungerechtigkeiten, leiden und sterben Menschen. Und wir regen uns über die Benzinpreise auf.