Erschütternd, bewegend und faszinierend!
"Ferne Heimat Altmontal. Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus" von Michael Riepl ist als Hardcover mit Schutzumschlag bei C.H. Beck erschienen und bietet auf 302 Seiten eine Familiengeschichte, die ich tiefgründig und wirklich bewegend finde.
Michael Riepl gelangt an die Aufzeichnungen seiner Großmutter Hedwig Krämer über ihr Leben erst nach ihrem Tod - zu einem Zeitpunkt, an dem er selbst auf dem Weg in die Ukraine ist, um dort humanitäre Hilfe zu leisten.
In seinem Buch verknüpft der Autor die Lebensgeschichte Hedwigs und seine eigene über mehrere Epochen, aber mit diversen Überschneidungen und Parallelen, zu einem interessanten und nachhaltig wirkenden Werk.
Hedwig hatte ein ausgesprochen bewegtes Leben, das durch Krieg, unterschiedliche Machtgefüge und weitere Unwägbarkeiten von Unruhe, Fluchten und Repressalien geprägt war. Dennoch hat sie sich immer wieder "durchgebissen", den Lebensmut nicht verloren und stets die Hoffnung und Positivität behalten, was mich sehr beeindruckt hat.
Ich finde es absolut einleuchtend, dass die Menschen, die den ersten und / oder zweiten Weltkrieg miterleben musten, oft nicht über ihre Erlebnisse sprechen konnten oder wollten. Umso schöner ist es, wenn sie dennoch etwas für ihre Nachkommen festgehalten haben - wenngleich es sich äußerst seltsam anfühlen muss, wenn man feststellt, nur einen Teil, eine Seite einer Person gekannt zu haben und andereAspekte wurden vollkommen verschwiegen.
Hier wurde eine Familiengeschichte miteinander verwoben, die gleichermaßen erschüttert, schockiert, fasziniert, aber auch positiv stimmt, bisweilen amüsiert und sich insgesamt sehr emotional lesen lässt.
Einziger Kritikpunkt: Bisweilen waren die Begebenheiten etwas durcheinander geschildert oder die Kapitel gingen in andere Perspektiven oder Zeiten über, was dann etwas verwirrend war.
Definitiv sehr empfehlenswert und eine Lektüre, an die man noch länger denkt!
Michael Riepl gelangt an die Aufzeichnungen seiner Großmutter Hedwig Krämer über ihr Leben erst nach ihrem Tod - zu einem Zeitpunkt, an dem er selbst auf dem Weg in die Ukraine ist, um dort humanitäre Hilfe zu leisten.
In seinem Buch verknüpft der Autor die Lebensgeschichte Hedwigs und seine eigene über mehrere Epochen, aber mit diversen Überschneidungen und Parallelen, zu einem interessanten und nachhaltig wirkenden Werk.
Hedwig hatte ein ausgesprochen bewegtes Leben, das durch Krieg, unterschiedliche Machtgefüge und weitere Unwägbarkeiten von Unruhe, Fluchten und Repressalien geprägt war. Dennoch hat sie sich immer wieder "durchgebissen", den Lebensmut nicht verloren und stets die Hoffnung und Positivität behalten, was mich sehr beeindruckt hat.
Ich finde es absolut einleuchtend, dass die Menschen, die den ersten und / oder zweiten Weltkrieg miterleben musten, oft nicht über ihre Erlebnisse sprechen konnten oder wollten. Umso schöner ist es, wenn sie dennoch etwas für ihre Nachkommen festgehalten haben - wenngleich es sich äußerst seltsam anfühlen muss, wenn man feststellt, nur einen Teil, eine Seite einer Person gekannt zu haben und andereAspekte wurden vollkommen verschwiegen.
Hier wurde eine Familiengeschichte miteinander verwoben, die gleichermaßen erschüttert, schockiert, fasziniert, aber auch positiv stimmt, bisweilen amüsiert und sich insgesamt sehr emotional lesen lässt.
Einziger Kritikpunkt: Bisweilen waren die Begebenheiten etwas durcheinander geschildert oder die Kapitel gingen in andere Perspektiven oder Zeiten über, was dann etwas verwirrend war.
Definitiv sehr empfehlenswert und eine Lektüre, an die man noch länger denkt!