Idee-Zustupf fürs friedlich vorbildliche Miteinander
Nicht das Cover nicht der Buchtitel, sondern die Vita nebst Foto des Autors haben mich neugierig gemacht auf das Buch (eine Hommage an seine Großmutter) -ich wittere Außergewöhnliches! Jurist die Profession, vielerlei Soziales sein aktives Engagement und Schriftstellerei sein Mittel zum Zweck-es fehlt dem Autor jedweder Drang zur belletristischen Selbstbespiegelung. Er hat eine Botschaft zu übermitteln: die Würdigung seiner Großmutter, die fern ab der Heimat (und man hat nur eine davon!) sich als Ärztin (nach Kriegswirren inklusive Flucht) im neuen Biotop lebenslang für das Wohl Anderer eingesetzt hat; sie war das große Vorbild für den Enkel, der vielfach als
„humanitarian in the field“ im Netz auftaucht.
Zwei Erzählstränge gibt es mit gleicher Absicht: die Leser zu sensibilisieren für das mitmenschliche Meistern der Notlage einer Bevölkerung in Grenz-Situationen-die Aufgabe jedes Einzelnen.
Einerseits setzt er mit liebevollen Worten und Wahrnehmungen seiner Großmutter ein Denkmal, die dereinst fern der Heimat ihr Leben meisterte…sie ist Vorbild für sein grund-humanitäres Engagement, sei es tatkräftig bei Hilfsorganisationen oder hier mit dem Stift am Leser, die er mit einzigartigen ungewöhnlichen Formulierungen aufrüttelt.
Das erste Bühnenbild gibt die Ukraine zur Zeit des 2.Weltkriegs nebst Folgen für die Bewohner (Bericht von Flucht und Neuanfang in Bayern)
Das zweite Szenario spielt mit erschreckenden Parallelen in der heutigen Ukraine im russischen Angriffskrieg
Mit seinen fesselnden Darstellungen zieht der Autor den Leser in einen Sog der Empathie. Er beschreibt ein Leben trotz täglicher Bombardierung („es gehört zum guten Ton, gelassen zu bleiben, wenn die Sirenen heulen. Die ukrainischen Frauen sind geschminkt wie vor dem Krieg…das ist ein Zeichen: wir lassen uns nicht unterkriegen. Kiew bleibt schön. Wir bleiben schön “p216.) ein Leben jenseits dessen, was derzeit aus dem Katastrophengebiet berichtet wird.
Der Rückblick erfolgt keineswegs chronologisch, Zeit spielt keine Rolle, wir verfolgen die Gedanken in verschiedenen Jahrzehnten und an verschiedenen Orten, die Zeitsprünge sind für den Leser manchmal mühsam mitzumachen …des Autors Ziel mit diesem Allerlei :ein Vor-Bild aus verschiedenen Teilen zusammen zu puzzeln ,auf dass der Blick in dieses Kaleidoskop den Leser nachdenklich mache und zum Vergleich mit dem hier und jetzt in der Ukraine anrege…eine Chance auf Rückbesinnung und Anwendung dieses Idee-Zustupfes auf die Betrachtung heutiger Kriegsfolgen
Der Ukrainekrieg bringt jedem Hörer täglicher Nachrichten mit der Zeit eine erhebliche geographische Sachkunde. Dieses Buch sei jedem empfohlen, der sich darüber hinaus mit dem möglichen Leben an diesen Orten und der Resilienz der Bewohner befassen will denn „die Welt ist eng geworden, überall stößt man sich den Kopf“(p296)
„humanitarian in the field“ im Netz auftaucht.
Zwei Erzählstränge gibt es mit gleicher Absicht: die Leser zu sensibilisieren für das mitmenschliche Meistern der Notlage einer Bevölkerung in Grenz-Situationen-die Aufgabe jedes Einzelnen.
Einerseits setzt er mit liebevollen Worten und Wahrnehmungen seiner Großmutter ein Denkmal, die dereinst fern der Heimat ihr Leben meisterte…sie ist Vorbild für sein grund-humanitäres Engagement, sei es tatkräftig bei Hilfsorganisationen oder hier mit dem Stift am Leser, die er mit einzigartigen ungewöhnlichen Formulierungen aufrüttelt.
Das erste Bühnenbild gibt die Ukraine zur Zeit des 2.Weltkriegs nebst Folgen für die Bewohner (Bericht von Flucht und Neuanfang in Bayern)
Das zweite Szenario spielt mit erschreckenden Parallelen in der heutigen Ukraine im russischen Angriffskrieg
Mit seinen fesselnden Darstellungen zieht der Autor den Leser in einen Sog der Empathie. Er beschreibt ein Leben trotz täglicher Bombardierung („es gehört zum guten Ton, gelassen zu bleiben, wenn die Sirenen heulen. Die ukrainischen Frauen sind geschminkt wie vor dem Krieg…das ist ein Zeichen: wir lassen uns nicht unterkriegen. Kiew bleibt schön. Wir bleiben schön “p216.) ein Leben jenseits dessen, was derzeit aus dem Katastrophengebiet berichtet wird.
Der Rückblick erfolgt keineswegs chronologisch, Zeit spielt keine Rolle, wir verfolgen die Gedanken in verschiedenen Jahrzehnten und an verschiedenen Orten, die Zeitsprünge sind für den Leser manchmal mühsam mitzumachen …des Autors Ziel mit diesem Allerlei :ein Vor-Bild aus verschiedenen Teilen zusammen zu puzzeln ,auf dass der Blick in dieses Kaleidoskop den Leser nachdenklich mache und zum Vergleich mit dem hier und jetzt in der Ukraine anrege…eine Chance auf Rückbesinnung und Anwendung dieses Idee-Zustupfes auf die Betrachtung heutiger Kriegsfolgen
Der Ukrainekrieg bringt jedem Hörer täglicher Nachrichten mit der Zeit eine erhebliche geographische Sachkunde. Dieses Buch sei jedem empfohlen, der sich darüber hinaus mit dem möglichen Leben an diesen Orten und der Resilienz der Bewohner befassen will denn „die Welt ist eng geworden, überall stößt man sich den Kopf“(p296)