Lesehighlight
Am Ende seines Jurastudiums meldete sich der Autor (*1981) zu einem ehrenamtlichen humanitären Einsatz in der Ukraine (was später sogar zu einer Festanstellung beim Roten Kreuz führte). Bis 2018 war ihm nicht bewusst, dass seine Großmutter ihre Kindheit in der Ukraine verbracht hatte. Nun hielt er ihre Lebensaufzeichnungen in Händen und nahm sich vor, Altmontal im Osten der Ukraine kennen zu lernen.
In diesem Buch begleiten wir den Autor auf seinen Reisen, nehmen an seinen Erlebnissen teil und begeben uns gleichzeitig auf die Spuren der Vergangenheit.
Ich empfand seinen Bericht als sehr informativ und spannend. An manchen Stellen überlief mich eine Gänsehaut, an anderen wurden geschichtliche Begebenheiten, von denen ich schon so nebenbei gehört oder gelesen hatte, ins Gedächtnis zurück gerufen. Es handelt sich hierbei unter anderem um die Aussiedelung von Deutschen ins russische Reich, um die Hungersnöte 1921/22 in der Ukraine sowie die Enteignung der Kulaken 1931.
Gekonnt vermischt der Autor eigene Erlebnisse mit den geschichtlichen Aufzeichnungen seiner Großmutter, die er teilweise in Romanform verarbeitet hat. Dabei wird auch die jeweilige Gegend des Geschehens erfahrbar – egal ob es sich um kalte Winter in der Ukraine oder heiße Sommer in Aserbaidschan handelt. Das Konglomerat von unterschiedlichen Genres (Reisebericht, Tagebuch, Roman) hat das Gelesene interessant ergänzt.
Fazit: Ein sehr lesenswertes Debüt, voller Informationen, die starke Gefühle hervorrufen. Für mich ein Lesehighlight, das ich regelrecht verschlungen habe und kaum aus der Hand legen konnte.
In diesem Buch begleiten wir den Autor auf seinen Reisen, nehmen an seinen Erlebnissen teil und begeben uns gleichzeitig auf die Spuren der Vergangenheit.
Ich empfand seinen Bericht als sehr informativ und spannend. An manchen Stellen überlief mich eine Gänsehaut, an anderen wurden geschichtliche Begebenheiten, von denen ich schon so nebenbei gehört oder gelesen hatte, ins Gedächtnis zurück gerufen. Es handelt sich hierbei unter anderem um die Aussiedelung von Deutschen ins russische Reich, um die Hungersnöte 1921/22 in der Ukraine sowie die Enteignung der Kulaken 1931.
Gekonnt vermischt der Autor eigene Erlebnisse mit den geschichtlichen Aufzeichnungen seiner Großmutter, die er teilweise in Romanform verarbeitet hat. Dabei wird auch die jeweilige Gegend des Geschehens erfahrbar – egal ob es sich um kalte Winter in der Ukraine oder heiße Sommer in Aserbaidschan handelt. Das Konglomerat von unterschiedlichen Genres (Reisebericht, Tagebuch, Roman) hat das Gelesene interessant ergänzt.
Fazit: Ein sehr lesenswertes Debüt, voller Informationen, die starke Gefühle hervorrufen. Für mich ein Lesehighlight, das ich regelrecht verschlungen habe und kaum aus der Hand legen konnte.