Mich hat das Buch zutiefst bewegt
Zunächst habe ich mir dank der Karten im Buch angeschaut, wo Altmontal liegt, das mir bislang unbekannt war. Viele Orte im Buch sind ja durch die Berichterstattungen in den Medien bekannt. Insbesondere Saporischia mit dem größten Kernkraftwerk Europas.
In Altmontal ist 1919 Hedwig Krämer, die Großmutter des Autors, geboren. Nach einer zunächst glücklichen Kindheit mußte die Familie schreckliche Entbehrungen erleben. Hungersnot, Vertreibung, Verhaftung des Vaters. Im Alter von 75 Jahren hat sie begonnen, ihre Lebenserinnerungen aufzuschreiben, die sie ihrer Tochter und ihren Enkeln gewidmet hat. Leider sind diese im Buch nur bruchstückhaft wiedergegeben. Ich hätte sie gerne als Ganzes gelesen. Hedwig Krämer war zeitlebens bemüht, anderen Menschen beizustehen und zu helfen. Sie machte eine Ausbildung zur Hilfsärztin und floh 1942 alleine nach Deutschland, was für sie den Verlust ihrer Familie bedeutete. In dem kleinen Ort Sindlbach arbeitete sie viele Jahre sehr erfolgreich als Ärztin.
Der Enkel nimmt die Lebenserinnerungen seiner Großmutter zum Anlass, ihr dieses Buch zu widmen und erzählt hierbei auch von seinen eigenen Erfahrungen durch seine humanitäre Arbeit in der Ukraine. Ganz schrecklich fand ich die Schilderungen des Einsatzes an der Frontlinie, um dort die Leichen gefallener Soldaten abzuholen, und diese nach ihrer Identifizierung ihren Angehörigen zu übergeben.
Durch die historischen Schilderungen weit zurückliegender Ereignisse habe ich viel gelernt über die Ukraine, die mich seit diesem unsäglichen Angriffskrieg zutiefst bewegt.
Dieses Buch ist unbedingt lesenswert und hat 5 Sterne mehr als verdient. Für mich der einzige Mangel ist das Fehlen der kompletten Lebenserinnerungen von Hedwig Krämer, die ja die Grundlage für dieses Buch waren. Sie haben eine Veröffentlichung mehr als verdient.
In Altmontal ist 1919 Hedwig Krämer, die Großmutter des Autors, geboren. Nach einer zunächst glücklichen Kindheit mußte die Familie schreckliche Entbehrungen erleben. Hungersnot, Vertreibung, Verhaftung des Vaters. Im Alter von 75 Jahren hat sie begonnen, ihre Lebenserinnerungen aufzuschreiben, die sie ihrer Tochter und ihren Enkeln gewidmet hat. Leider sind diese im Buch nur bruchstückhaft wiedergegeben. Ich hätte sie gerne als Ganzes gelesen. Hedwig Krämer war zeitlebens bemüht, anderen Menschen beizustehen und zu helfen. Sie machte eine Ausbildung zur Hilfsärztin und floh 1942 alleine nach Deutschland, was für sie den Verlust ihrer Familie bedeutete. In dem kleinen Ort Sindlbach arbeitete sie viele Jahre sehr erfolgreich als Ärztin.
Der Enkel nimmt die Lebenserinnerungen seiner Großmutter zum Anlass, ihr dieses Buch zu widmen und erzählt hierbei auch von seinen eigenen Erfahrungen durch seine humanitäre Arbeit in der Ukraine. Ganz schrecklich fand ich die Schilderungen des Einsatzes an der Frontlinie, um dort die Leichen gefallener Soldaten abzuholen, und diese nach ihrer Identifizierung ihren Angehörigen zu übergeben.
Durch die historischen Schilderungen weit zurückliegender Ereignisse habe ich viel gelernt über die Ukraine, die mich seit diesem unsäglichen Angriffskrieg zutiefst bewegt.
Dieses Buch ist unbedingt lesenswert und hat 5 Sterne mehr als verdient. Für mich der einzige Mangel ist das Fehlen der kompletten Lebenserinnerungen von Hedwig Krämer, die ja die Grundlage für dieses Buch waren. Sie haben eine Veröffentlichung mehr als verdient.