Topaktuelle Familiengeschichte
Ich habe bereits mehrere Tatsachenromane über die Deutschen zu Zeiten zwischen den großen Kriegen und auch danach in der ehemaligen UdSSR gelesen - jedes mal war ich ob der Tragödien erschüttert. Genau wie hier bei diesem auch wieder.
In schonungslos einfachen Worten breitet der Autor hier das Leben seiner Großmutter vor uns aus; ein einfaches und hartes Leben welches die Großmutter hier gemeistert hat - ohne jemals ihren Lebensmut und -freude zu verlieren.
Mit unheimlich viel geschichtlichen Hintergrundwissen welches hervorragend recherchiert wurde bettet er das Leben von Oma Hedwig in die Geschichte ein und stellt gleichzeitig eine gekonnt miteinander verwobene Verbindung zu seinem eigenen Leben im Hier und Jetzt als Helfer in der (wieder vom Krieg gebeutelten) Ukraine her.
Sowohl seine eigenen leidvollen Erfahrungen und Ängste als auch die der Großmutter werden lebensecht dargestellt und beschrieben ohne künstlich aufgebauscht zu werden. Manche Begebenheiten erscheinen einen manchmal grausam sind aber sehr ehrlich dargestellt und dadurch umso glaubwürdiger.
Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Von mir eine klare Leseempfehlung da man durch dieses Buch einige Aussagen und Empfindungen zum jetzigen Krieg besser verstehen und nachvollziehen vermag.
Für mich persönlich habe ich nur einen einzigen Widerspruch entdeckt: das fränkisch-oberpfälzische Kauderwelsch und die Abgelegenheit von Sindlbach wohin es Oma Hedwig in Deutschland verschlagen hat kann ich keinesfalls bestätigen. Für mich ist dies eine gekonnte Sprachmischung in einer wundervollen Region, was aber garantiert daran liegt, dass ich im fränkischen Nachbarlandkreis beheimatet bin. Auch wenn ich dieses tolle Buch bereits ausgelesen habe wirkt es immer noch nach und ich werde mich mal auf Spurensuche ins 20 km entfernte Sindlbach begeben.
Auf alle Fälle mein bisheriges Lesehighlight dieses Jahr da so emotional nachhallend.
In schonungslos einfachen Worten breitet der Autor hier das Leben seiner Großmutter vor uns aus; ein einfaches und hartes Leben welches die Großmutter hier gemeistert hat - ohne jemals ihren Lebensmut und -freude zu verlieren.
Mit unheimlich viel geschichtlichen Hintergrundwissen welches hervorragend recherchiert wurde bettet er das Leben von Oma Hedwig in die Geschichte ein und stellt gleichzeitig eine gekonnt miteinander verwobene Verbindung zu seinem eigenen Leben im Hier und Jetzt als Helfer in der (wieder vom Krieg gebeutelten) Ukraine her.
Sowohl seine eigenen leidvollen Erfahrungen und Ängste als auch die der Großmutter werden lebensecht dargestellt und beschrieben ohne künstlich aufgebauscht zu werden. Manche Begebenheiten erscheinen einen manchmal grausam sind aber sehr ehrlich dargestellt und dadurch umso glaubwürdiger.
Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Von mir eine klare Leseempfehlung da man durch dieses Buch einige Aussagen und Empfindungen zum jetzigen Krieg besser verstehen und nachvollziehen vermag.
Für mich persönlich habe ich nur einen einzigen Widerspruch entdeckt: das fränkisch-oberpfälzische Kauderwelsch und die Abgelegenheit von Sindlbach wohin es Oma Hedwig in Deutschland verschlagen hat kann ich keinesfalls bestätigen. Für mich ist dies eine gekonnte Sprachmischung in einer wundervollen Region, was aber garantiert daran liegt, dass ich im fränkischen Nachbarlandkreis beheimatet bin. Auch wenn ich dieses tolle Buch bereits ausgelesen habe wirkt es immer noch nach und ich werde mich mal auf Spurensuche ins 20 km entfernte Sindlbach begeben.
Auf alle Fälle mein bisheriges Lesehighlight dieses Jahr da so emotional nachhallend.