Unvergessene Heimat

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virgiliaf Avatar

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Im Altmontal Ukraine der Ort heißt heute Samoschne wurde 1919 die Großmutter des Autors Hedwig Krämer geboren. Als der Autor sich in der gegenwartsnah entschließt ein freiwilliges Hilfsjahr in der Ukraine zu absolvieren, versteht das die Mutter erst nicht, aber sie übergibt ihm die Aufzeichnungen seiner Großmutter um sich mit der Vergangenheit der Familie und vor Ort vertraut zu machen. Dinge worüber in der Familie bisher nicht gesprochen wurde. Er erfährt aus den Aufzeichnungen der Großmutter was sie alles erlebt hat. Wie sie verfolgt wurde im Zeiten Weltkrieg, die Flucht, der Hunger und das Leid. Wie sie es geschafft hat Ärztin zu werden ein schwerer Lebensweg, auf den aber meines Erratens in dem Roman zu wenig eingegangen wird. Eher auf die ostpolitischen Ereignisse der Jahrzehnte bis zum heutigen Ukraine-Krieg. Auch erfährt man wenig über ihre Jahre als Ärztin in Deutschland und ihrer Ehe.
Fazit:
Aus den genannten Gründen konnte mich der Roman nicht überzeugen, das Highlight sind die alten Fotos die im Buch abgebildet sind. Wäre der Autor ausführlicher auf die dramatische Geschichte der Großmutter eingegangen, hätte es dem Roman gutgetan und wäre viel spannender gewesen.