Eigentlich gar nicht mein Thema – und dann war ich plötzlich drin

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annaquasdorf Avatar

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Beim Klappentext war ich zunächst ehrlich gesagt etwas skeptisch: Eine alte Rockband und eine Geschichte rund um das Musikbusiness klangen erst einmal nicht unbedingt nach einem Buch, zu dem ich normalerweise greifen würde. Umso überraschter war ich, wie schnell mich die Leseprobe dann doch gecatcht hat. Schon der Einstieg rund um Micky und die ziemlich chaotische Vergangenheit der Band hat einen herrlich schwarzen Humor, den ich überhaupt nicht erwartet hatte. Der Schreibstil ist direkt, trocken und teilweise herrlich absurd, wodurch sich die Seiten sehr schnell lesen lassen. Besonders spannend wurde es für mich dann mit Lucy, die als neue Social-Media-Managerin auf diese doch ziemlich aus der Zeit gefallene Rockband trifft. Da ich selbst beruflich im Social-Media-Bereich arbeite, konnte ich mit ihrer Perspektive sofort deutlich mehr anfangen. Der Kontrast zwischen modernen Social-Media-Strategien und Musikern, die gefühlt noch in einer völlig anderen Zeit leben, macht für mich einen großen Teil des Reizes aus. Gleichzeitig merkt man schon früh, dass hinter der Band und ihrer Vergangenheit einige Geheimnisse stecken und die Geschichte noch deutlich düsterer werden dürfte. Genau diese Mischung aus Thriller, schwarzem Humor und Musikbusiness finde ich inzwischen viel spannender, als ich nach dem Klappentext gedacht hätte. Die Leseprobe hat mich deshalb tatsächlich komplett umgestimmt – und jetzt möchte ich unbedingt wissen, was auf dieser Tour noch alles ans Licht kommt.