Starker atmosphärischer Teaser

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Schon das Cover von „Final Show“ hat mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Es fängt die düstere, beinahe dystopische Stimmung des Buchs perfekt ein und weckt mit seinem Fokus auf die Musikszene sofort Assoziationen an einen Musiker, der gleich die Bühne betritt. Es strahlt genau die geheimnisvolle, unheilvolle Eleganz aus, die man von einem packenden Rock-Thriller erwartet.Die ersten 21 Seiten der Leseprobe halten genau das, was die Optik verspricht, und werfen einen direkt hinein in das kontrollierte Chaos des Musikbusiness. Wir lernen die Protagonistin Lucy kennen, die das Social-Media-Management für das geplante Comeback der legendären, aber vom Pech verfolgten Kultband Crrowl übernimmt. Die beklemmende und gestresste Backstage-Atmosphäre im Hotel wird von Dirk Schmidt unglaublich lebendig und direkt spürbar transportiert.Sein Schreibstil passt einfach perfekt zum Milieu: Er schreibt angenehm flüssig, bildhaft, aber auch angenehm lakonisch und rhythmisch. Obwohl bis Seite 21 natürlich erst das Fundament gelegt wird, spürt man von der ersten Zeile an die unterschwellige Bedrohung. Die düstere Vergangenheit der Band, die von mysteriösen Todesfällen überschattet wird, verleiht der Geschichte sofort eine packende Thriller-Note. Nach diesem kurzen, aber extrem effektiven Einstieg möchte ich unbedingt wissen, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht und was es mit dem Fluch auf sich hat.