eher so 50/50
Mit Final Show hat Dirk Schmidt einen fast Thriller mit guten Ansätzen geschrieben. Warum fast Thriller? Um es wirklich einen Thriller nennen zu können, hätte es für mich hier an vielen Ecken mehr Spannung bedarft. Warum gute Ansätze? Mit den beschriebenen Todesfällen und der Bandhistorie hatte Dirk Schmidt genug Potential für einen echt guten Thriller. Leider wird dies nicht ansatzweise ausgeschöpft. Deswegen ist die Handlung aber nicht schlecht. Dank seiner jahrelangen Erfahrung als Schriftsteller, lässt sich das Buch flüssig lesen, ohne groß ins Stocken zu kommen. Ein großes Manko hat das Buch allerdings für mich. Einer der Todesfälle wird nicht wirklich aufgeklärt, obwohl er uns das ganze Buch über begleitet. An der Stelle hätte ich mir mehr Konsequenz gewünscht. Was ich ganz sympathisch fand, sind die erdachten Songtitel als Kapitel Bezeichnung. Grundsätzlich ist es kein schlechtes Buch, aber auch kein vollumfänglich gutes Buch.