Rock ’n’ Roll trifft auf dunkle Geheimnisse
Final Show hat mich vor allem durch seine ungewöhnliche Atmosphäre gepackt. Man landet mitten in einer ziemlich chaotischen Musikwelt, in der alte Geschichten, verletzte Egos, Drogen, Geheimnisse und jede Menge zwischenmenschliche Spannungen aufeinandertreffen. Dabei merkt man schnell: Hinter der Fassade einer Band steckt deutlich mehr, als zunächst sichtbar ist.
Besonders gefallen hat mir der direkte, teilweise ziemlich raue Schreibstil. Die Dialoge wirken lebendig und oft herrlich trocken, manchmal bissig und schwarzhumorig. Dadurch bekommen die Figuren sehr schnell eigene Stimmen und Ecken und Kanten. Sympathisch sind sie dabei längst nicht immer – aber gerade das macht sie interessant. 😄
Auch die Mischung funktioniert gut: Es geht um Musik und das Leben rund um eine Band, gleichzeitig entwickelt sich aber eine Geschichte, bei der man immer stärker wissen möchte, was damals eigentlich passiert ist und wie die einzelnen Personen miteinander verbunden sind. Nach und nach kommen neue Puzzleteile hinzu, ohne dass einem alles sofort erklärt wird.
An manchen Stellen musste ich mich bei den vielen Namen und Verbindungen etwas konzentrieren. Dafür entsteht aber genau dadurch das Gefühl, immer tiefer in die Vergangenheit dieser Band einzutauchen.
Insgesamt ist Final Show für mich keine glattgebügelte Wohlfühlgeschichte, sondern ein etwas schräger, rauer und unterhaltsamer Roman mit viel Musik, schwarzem Humor und Figuren, die definitiv nicht langweilig sind. Wer Geschichten über das Musikbusiness mag und dabei auch mit einer guten Portion Chaos und Abgründigkeit umgehen kann, dürfte hier seinen Spaß haben.
Besonders gefallen hat mir der direkte, teilweise ziemlich raue Schreibstil. Die Dialoge wirken lebendig und oft herrlich trocken, manchmal bissig und schwarzhumorig. Dadurch bekommen die Figuren sehr schnell eigene Stimmen und Ecken und Kanten. Sympathisch sind sie dabei längst nicht immer – aber gerade das macht sie interessant. 😄
Auch die Mischung funktioniert gut: Es geht um Musik und das Leben rund um eine Band, gleichzeitig entwickelt sich aber eine Geschichte, bei der man immer stärker wissen möchte, was damals eigentlich passiert ist und wie die einzelnen Personen miteinander verbunden sind. Nach und nach kommen neue Puzzleteile hinzu, ohne dass einem alles sofort erklärt wird.
An manchen Stellen musste ich mich bei den vielen Namen und Verbindungen etwas konzentrieren. Dafür entsteht aber genau dadurch das Gefühl, immer tiefer in die Vergangenheit dieser Band einzutauchen.
Insgesamt ist Final Show für mich keine glattgebügelte Wohlfühlgeschichte, sondern ein etwas schräger, rauer und unterhaltsamer Roman mit viel Musik, schwarzem Humor und Figuren, die definitiv nicht langweilig sind. Wer Geschichten über das Musikbusiness mag und dabei auch mit einer guten Portion Chaos und Abgründigkeit umgehen kann, dürfte hier seinen Spaß haben.