Wenn die Vergangenheit plötzlich tödlich wird

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schlafmurmel Avatar

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Mit „Final Show“ von Dirk Schmidt ging es für mich in die Welt einer etwas in die Jahre gekommenen Rockband. Crrowl möchte es noch einmal wissen und geht auf Tour, um ihre alten Fans zurückzugewinnen. Dafür wird Lucy als Social-Media-Managerin engagiert. Doch schnell merkt sie, dass hinter der Band weit mehr steckt als nur Musik und eine geplante Tour.
Eine mysteriöse Stimme, die Lucy telefonisch kontaktiert, und gleich drei Leichen sorgen dafür, dass die Tour alles andere als ruhig verläuft. Lucy beginnt, hinter die Fassade der Band zu schauen und versucht herauszufinden, was hier wirklich gespielt wird.
Der Einstieg fiel mir allerdings zunächst etwas schwer. Es tauchen sehr viele Personen auf und ich musste mich erst einmal orientieren und die vielen Namen den jeweiligen Gesichtern zuordnen. Nach einer Weile hatte ich mich aber eingelesen und konnte mich immer besser auf die Geschichte einlassen.
Je tiefer Lucy gräbt, desto mehr düstere Geheimnisse kommen ans Licht. Irgendwie scheint jeder etwas zu verbergen und die Erklärungen der Bandmitglieder wirken nicht immer besonders glaubwürdig. Lucy gibt sich damit natürlich nicht zufrieden und gerät dadurch immer mehr in einen Strudel aus Geheimnissen, Lügen und Misstrauen.
Besonders spannend fand ich, dass man irgendwann selbst nicht mehr wusste, wem Lucy eigentlich noch vertrauen kann. Die mysteriöse Atmosphäre und das musikalische Setting haben mir dabei gut gefallen.
„Final Show“ ist ein spannender und geheimnisvoller Thriller mit einer Rockband, düsteren Geheimnissen und einigen Leichen im Keller. Für alle, die mysteriöse Geschichten und ein etwas ungewöhnliches Setting mögen, definitiv eine Empfehlung.